Zu einer gemeinsamen Sitzung von Bau- Planungs- und Umweltauschuss sowie vom Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Niedernwöhren, hatten die Vorsitzenden Wilhelm Eickenjäger (CDU) und Ralf Hoffrichter (SPD) eingeladen. Als Haupttagesordnungspunkt stand die Abstimmung über den Fortgang der Planung des Baus eines neuen Feuerwehrhauses in Wiedensahl an. Für eine Darstellung des Planungsstandes war Architekt Lars Windheim von der GS Projektbau GmbH aus Petershagen eingeladen worden. Bereits 2021 hatten die Samtgemeindegremien festgestellt, dass die Feuerwache in Wiedensahl nicht mehr zeitgemäß sei und den Anforderungen nicht mehr entsprechen würde.
Großzügiges Grundstück ermöglicht Erweiterungen
Zwischenzeitlich konnte ein passendes Grundstück am östlichen Ortsrand gefunden werden. Architekt Windheim stellte den Planungsentwurf auf einem großzügig bemessenen Grundstück vor. Er betonte, dass damit genügend Raum für spätere Erweiterungen zur Verfügung stehen würde. Das Konzept sieht ein ähnliches Erscheinungsbild vor, wie es bereits andere Feuerwehrhäuser in der Samtgemeinde zeigen. Vorgesehen ist ein L-förmiges Gebäude mit Schulungsräumen, getrennten Umkleiden, Duschen und ausreichend Schränken, sowie einer Fahrzeughalle mit angeschlossener Werkstatt und Lager. Die beiden Fahrzeugstellplätze mit eigenen Toren sind mit über 12 Metern länge so bemessen, dass ein notwendiger Anhänger zusätzlich untergestellt werden kann. Die geforderten getrennten Zu- und Abfahrten werden ergänzt durch einen Wendeplatz, um den fließenden Verkehr nicht zu behindern.
Grobschätzung etwa 2,26 Millionen Euro
Die Grundstücksgröße beträgt 4.795 Quadratmeter, wobei 3.383 Quadratmeter Grünfläche verbleiben. Die Nutzfläche beträgt knapp 500 Quadratmeter. Die Gesamtkosten bezifferte der Fachmann auf etwa 2,36 Millionen Euro, wobei er betonte, dass es sich dabei derzeit noch um eine Grobschätzung handele. Circa 1,5 Millionen Euro sind für die Gebäudekosten eingeplant. Beide Ausschüsse stimmten nacheinander einstimmig dafür, das Konzept zu übernehmen und in die konkrete Bauplanung einzutreten. Samtgemeindebürgermeisterin Aileen Borschke und das Verwaltungsteam werde nun die erforderlichen Anträge vorbereiten, versprach sie.