Die Welt braucht mehr Räubertöchter | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Die Welt braucht mehr Räubertöchter

Machen Musik: Ronja Maltzahn mit ihrem Musikpartner Federico M. (Foto: privat)
Machen Musik: Ronja Maltzahn mit ihrem Musikpartner Federico M. (Foto: privat)
Machen Musik: Ronja Maltzahn mit ihrem Musikpartner Federico M. (Foto: privat)
Machen Musik: Ronja Maltzahn mit ihrem Musikpartner Federico M. (Foto: privat)
Machen Musik: Ronja Maltzahn mit ihrem Musikpartner Federico M. (Foto: privat)

Ronja Maltzahn gastiert am Samstag, den 13. Juni in der Stadtkirche und bringt ein ebenso poetisches wie kraftvolles Konzerterlebnis mit. Die Cellistin und Songpoetin steht für eine Musik, die Grenzen überschreitet – sprachlich, stilistisch und emotional. Seit der Begegnung mit ihrem Musikpartner Fede vor sieben Jahren in Italien gehen die beiden ihren Weg gemeinsam. Fede stammt aus Argentinien, Ronja aus Deutschland, ihre Musik entsteht unterwegs: auf Reisen rund um den Globus, inspiriert von Begegnungen, Geschichten und Kulturen. Diese Eindrücke übersetzen sie in Songs in verschiedenen Sprachen.

Mit Cello, Ukulele, Bass, mehrstimmigem Gesang, sphärischen Synthesizer-Klängen, Video-Projektionen sowie Geschichten und Poesie erschaffen Ronja Maltzahn und Fede ein dichtes Bühnenkunstwerk. Die Konzerte laden gleichermaßen zum Nachdenken, Träumen, Mitsingen und Tanzen ein. Ausgezeichnet wurde Ronja Maltzahn unter anderem mit dem Panikpreis für deutsche Newcomer von Udo Lindenberg. Zudem stand sie mit ihm gemeinsam auf der Bühne und spielte seinen Song „Cello“.

Neues Album „Flow“

Im Mittelpunkt des Abends steht das neue Album „Flow“, das 2025 erschienen ist. Die zwölf Songs sind mit einer Bilderbuchgeschichte verbunden, illustriert von der ukrainischen Künstlerin Tetiana SheWolf. Das Projekt steht unter dem Leitspruch „Make Art Not War“ und versteht sich als künstlerisches Statement für Frieden. Musikalisch bildet „Flow“ das erste Kapitel von „Butterfly and Wolf“. Der Wolf steht für das Laute, Kraftvolle, für Gemeinschaft und Zusammenhalt, während zarte, nach innen gekehrte Momente einen bewussten Kontrast setzen. Ronjas feine Stimme bewegt sich zwischen elektronischen Soundflächen, orchestralen Höhepunkten und vielstimmigem Chor. Einflüsse von Billie Eilish und Aurora treffen auf eine orchestral gedachte Klangweite, die an Filmmusik erinnert.

Live präsentieren Ronja Maltzahn und Fede das Album mit einer Vielzahl von Instrumenten, visuellen Projektionen, Lichtspiel sowie persönlichen Anekdoten und Poesie. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Erleben – das, was entsteht, wenn Menschen zusammenkommen und einander zuhören. Karten für das Konzert sind in der TheaterBar sowie bei ProTicket erhältlich. Organisiert wird das Konzert vom Forum Stadtkirche.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
north