Planeten-Wanderweg durch Förderverein geerdet | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Planeten-Wanderweg durch Förderverein geerdet

Oberstufenkursteilnehmerin Johanna Küster und Ole Gleiche stellen die Planeten an den Bürgergärten vor. (Foto: gk)
Oberstufenkursteilnehmerin Johanna Küster und Ole Gleiche stellen die Planeten an den Bürgergärten vor. (Foto: gk)
Oberstufenkursteilnehmerin Johanna Küster und Ole Gleiche stellen die Planeten an den Bürgergärten vor. (Foto: gk)
Oberstufenkursteilnehmerin Johanna Küster und Ole Gleiche stellen die Planeten an den Bürgergärten vor. (Foto: gk)
Oberstufenkursteilnehmerin Johanna Küster und Ole Gleiche stellen die Planeten an den Bürgergärten vor. (Foto: gk)

Der „Nenndorfer Planetenwanderweg“ wird eröffnet. Dazu lädt das Projektteam vom Förderverein Landesgartenschau Bad Nenndorf e.V. alle Bürgerinnen und Bürger ein: Sonntag, 29. März, 14 Uhr, auf dem Bahnhofvorplatz, „direkt an der Sonne“, freut sich Marion Kramer, die Vorsitzende vom Förderverein, gemeinsam mit Ole Gleiche, Studiendirektor der Europaschule Gymnasium Bad Nenndorf, Astronomie-Seminarleiter und Planer dieser großen Errungenschaft für das Staatsbad.

Auch wenn es kein direktes Projekt der Landesgartenschau ist, so sei es trotzdem auch für die Besucher des großen Events gedacht, erklärt Gleiche. Marion Kramer freut sich schon sehr lange darüber, dass mit dem Planetenweg ein weiteres nachhaltiges Projekt durch den Förderverein umgesetzt werden konnte, dass auch nach der Landesgartenschau Gäste aus Nah und Fern, zu Fuß oder per Rad, zu diesem inspirierenden Weg führen wird.

Lange Zeit sei unklar gewesen, „ob wir dieses spannende Projekt realisieren können – doch dank unserer Premium-Partner, dem Bauhof der Gemeinde Bad Nenndorf sowie den Spenden aus zahlreichen Veranstaltungen, konnte der Astronomie-Oberstufenkurs des Gymnasiums Bad Nenndorf die Idee verwirklichen. Wir freuen uns riesig über diesen gemeinsamen Erfolg“, so Kramer.

Am Eröffnungstag wird der Planetenweg ausführlich am Startpunkt „Sonne“ vorgestellt und auf einer gemeinsamen Wanderung zu den ersten Planeten des Weges persönlich erlebt. Am Planeten Saturn, direkt vor den Bürgergärten, gibt es einen Zwischenstopp mit dem Angebot kleiner Erfrischungen – und sicherlich die Möglichkeit mit den mitwirkenden Schülerinnen und Schüler über das Projekt zu sprechen.

Kramer: „Auch mit diesem Projekt können wir zeigen, was uns als Förderverein so sehr am Herzen liegt: die Stärkung der regionalen Identität, der Zusammenarbeit, der Bildung und Naturverbundenheit durch nachhaltige Vorhaben vor Ort.

In einem Maßstab von einem Meter zu zwei Millionen Kilometern, wurden auf einer Strecke von zwei Kilometern die Planeten maßstabsgetreu platziert. Kramer: „Somit können die Besucher diese Planeten im Modell bereisen.“

Die Route beginnt am Kreisel am Bahnhof, an der dort auf einer Stele deutlich erkennbaren Sonne, und führt über den ehemaligen Kleinbahntrassenweg bis zur Bundesstraße 65. Über Informationsschildern an den Planetenstelen erfährt man Wesentliches über den jeweiligen Planeten, mit spannenden Hintergrundinformationen.

Der Weg kann auch in umgekehrter Richtung, von der Bundesstraße aus, erwandert werden. Auch dort weist eine Info-Tafel in die Besonderheiten ein.

Begleitend zum Planetenwanderweg wird rechtzeitig eine kostenfreie App zur Verfügung gestellt und freigeschaltet. Über diese App gibt es weitere Informationen als Podcast, verbunden mit einem „3D Augmented Reality“.

„Augmented Reality“ ist eine Technologie, die digitale Inhalte, wie Bilder oder Graphiken, über das Display des Smartphones auf unterhaltsame und nützliche Art einblendet.

Der Planetenweg wurde von drei Seminarjahrgängen, mit mehr als 60 Schülerinnen und Schülern des Seminarfachs Astronomie (Jahrgänge 12 und 13), im Laufe mehrerer Jahre am Gymnasium Bad Nenndorf unter Leitung von Ole Gleiche erstellt.

Der Vorschlag dazu sei von Schülern gekommen – während der Corona-Pandemie, erklärt Gleiche gegenüber dieser Zeitung. Finanziert und umgesetzt wurde das Projekt 2025, durch den Förderverein der Landesgartenschau Bad Nenndorf e.V. „Unser Dank geht an die Gemeinde Bad Nenndorf für die planseitige Betreuung und der praktischen Umsetzung durch den Bauhof, der die Stelen für die Planeten aufstellte“, betont Kramer


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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