„Schule statt Fabrik“ | Wunstorfer-Stadtanzeiger

„Schule statt Fabrik“

Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ werden die Sternsingerinnen und Sternsinger um Spenden bitten.  (Foto: gi)
Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ werden die Sternsingerinnen und Sternsinger um Spenden bitten. (Foto: gi)
Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ werden die Sternsingerinnen und Sternsinger um Spenden bitten. (Foto: gi)
Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ werden die Sternsingerinnen und Sternsinger um Spenden bitten. (Foto: gi)
Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ werden die Sternsingerinnen und Sternsinger um Spenden bitten. (Foto: gi)

Die katholische St. Bonifatius-Kirchengemeinde macht erneut an der Sternsingeraktion mit fast 40 Jungen und Mädchen mit. Gesammelt wird in der Kernstadt Wunstorf, in Bokeloh, Steinhude, Großenheidorn, Altenhagen und Hagenburg sowie in Rehburg. Am 4. Januar werden alle Sternsingerinnen und Sternsinger im Gottesdienst gesegnet, mit dem Segen Gottes wird dann gestartet. Der Bürgermeister der Stadt Wunstorf wird besucht genauso wie die Alten- und Pflegeheime in der Stadt, die Sternsingeraktion endet am 11. Januar.

Das diesjährige Motto heißt „Schule statt Fabrik – Gemeinsam gegen Kinderarbeit“. Weltweit müssen noch immer 160 Millionen Kinder arbeiten – viele von ihnen unter gefährlichen Bedingungen. Damit wird ihnen die Chance auf Bildung und eine unbeschwerte Kindheit genommen. Mit den Spenden aus der Sternsingeraktion (letztes Jahr waren es 48 Millionen Euro) unterstützt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Projekte, die Kindern den Schulbesuch ermöglichen, Familien stärken und auf Kinderrechte aufmerksam machen. So erhalten Kinder zum Beispiel in Bangladesch, Indien und anderen Ländern die Möglichkeit, ausbeuterische Arbeit zu verlassen und eine neue Perspektive zu gewinnen. Wenn die Sternsinger im Januar wieder von Haus zu Haus ziehen und den Segen bringen, dann bringen sie auch Hoffnung – für Kinder weltweit.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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