Produkte von ATS finden sich im Software- und Hardware-Bereich. Das Unternehmen ist beispielsweise mit der aktuellen Einführung des digitalen Funknetzes betraut, entwickelt Speziallösungen für Polizei und Feuerwehr und bietet Software-Lösungen für die Verarbeitung von Alarmmeldungen an. An Flughäfen, Häfen aber auch auf Offshore-Windkrafträdern findet man die Technik aus Wunstorf. Auch die UN gehört zu den Kunden. Darüber hinaus sind die Brüder Schroth Teil des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung. So wird aktuell unter anderem zusammen mit der Textilindustrie intelligente Kleidung für die Polizei (IBePol) entwickelt. Hier geht es darum, Einsatzkräfte mit Sensoren und Kameras auszurüsten, die in eine Weste integriert sind. Sie sollen helfen, giftige Dämpfe zu erkennen, die körperliche Verfassung zu überwachen und natürlich die Koordination von Einsätzen zu erleichtern. Ein wichtiges Thema des Gespräches war der Fachkräftemangel. Laut Schroth ist die Situation angespannt, immer weniger junge Menschen nehmen ein Ingenieurstudium auf. Aus diesem Grund arbeitet ATS Elektronik eng mit den Hochschulen zusammen, um für den Beruf zu begeistern. Internationale Zusammenarbeit, viele verschiedene Aufgabengebiete - das alles macht die Arbeit bei ATS so spannend. Foto: mk