Erlebbar und nachhaltig | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Erlebbar und nachhaltig

Haben die Steinhuder Meer-Bahn gefördert und besucht (v.li.): Torsten Janßen, Jochen Johannsen, Silke Schubert, Jan-Siefke Dirks, Anja Bracht, Volker Böckmann und Robert Stärkel. (Foto: wb)
Haben die Steinhuder Meer-Bahn gefördert und besucht (v.li.): Torsten Janßen, Jochen Johannsen, Silke Schubert, Jan-Siefke Dirks, Anja Bracht, Volker Böckmann und Robert Stärkel. (Foto: wb)
Haben die Steinhuder Meer-Bahn gefördert und besucht (v.li.): Torsten Janßen, Jochen Johannsen, Silke Schubert, Jan-Siefke Dirks, Anja Bracht, Volker Böckmann und Robert Stärkel. (Foto: wb)
Haben die Steinhuder Meer-Bahn gefördert und besucht (v.li.): Torsten Janßen, Jochen Johannsen, Silke Schubert, Jan-Siefke Dirks, Anja Bracht, Volker Böckmann und Robert Stärkel. (Foto: wb)
Haben die Steinhuder Meer-Bahn gefördert und besucht (v.li.): Torsten Janßen, Jochen Johannsen, Silke Schubert, Jan-Siefke Dirks, Anja Bracht, Volker Böckmann und Robert Stärkel. (Foto: wb)

Dreimal im Jahr hält die Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken eine Sitzung ab. Ein bis zwei Sitzungen finden an Orten statt, die seitens der Stiftung gefördert wurden. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Museum der Steinhuder Meer-Bahn. Mit Fördergeldern der Stiftung und viel Engagement der Vereinsmitglieder wurde es in den vergangenen Monaten zu einem lebendigen Ort der Bahngeschichte ausgebaut. Dabei schaut der Verein nicht nur auf die Geschichte der Bahn, sondern setzt sich auch für eine Reaktivierung ein.

Wer eine Förderung der Stiftung erhalten möchte, muss die Stiftungskriterien zu 100 Prozent erfüllen. Gefördert werden Projekte aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Heimatpflege in Kooperation mit der Volksbank vor Ort. Und so berichtet Nils Hoffmann, Vorsitzender der Steinhuder Meer-Bahn e.V., dass man eine lange Wunschliste zusammengestellt hatte, aber sich nicht alles als förderfähig erwies. Ganz wichtig sind der Stiftung Projekte, bei denen Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielt, so Silke Schubert, Geschäftsführerin der Stiftung. Ein Kriterium, das die Mitglieder des Vereins vollumfänglich erfüllen und jedem an diesem Tag deutlich wird. Und so lauschen alle Anwesenden den Erzählungen der Mitglieder zum Transport der Lok, zur Restaurierung des Waggons oder zum Bau des Daches. Hinzu kommen Vereinsaktivitäten wie Führungen und Feste.

Geld ist gut investiert

Bei einem Rundgang über das Gelände konnten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung selbst ein Bild vom Museum und den geförderten Projekten machen. Begeistert stellte Schubert am Ende des Rundgangs fest: „Das Geld ist gut investiert.“ Dabei betonte sie, dass es schon etwas anderes sei, sich vor Ort zu informieren als nur Fotos, Unterlagen oder Videos zu sichten. Konkret konnten die Besucher schon mal die neuen Sprachmodule für die Figur der Reisenden im Waggon und für den Heizer in der Lok ausprobieren. Das LED-Ofenfeuer in der Lok in Augenschein nehmen, sich schon einmal vorstellen, wie alles wirkt, wenn ab Herbst auch die Illumination steht. Hierfür soll der Strom möglichst per PV-Anlage erzeugt werden, wie Hoffmann erläuterte. Denn wichtig ist allen auch die Nachhaltigkeit der einzelnen Projekte und des gesamten Museums.

Und so ist die Steinhuder Meer-Bahn im vergangenen Jahr Partner des Naturparks geworden. Jetzt fehlt nur noch die Reaktivierung, die in diesem Kreis auf ein positives Echo stieß. Insgesamt flossen in den Ausbau des Museums 15.600 Euro seitens der Stiftung plus 1.740 Euro von der Volksbank in Schaumburg und Nienburg eG als Kooperationspartner.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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