Immer geöffnet: Das Suthfelder Geschichtsfenster | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Immer geöffnet: Das Suthfelder Geschichtsfenster

Blick ins aktuelle „Suthfelder Geschichtsfenster”, mit einem Rohrstock auf dem Lehrerpult und der Ausstattung eines historischen Klassenzimmers. (Foto: gk)
Blick ins aktuelle „Suthfelder Geschichtsfenster”, mit einem Rohrstock auf dem Lehrerpult und der Ausstattung eines historischen Klassenzimmers. (Foto: gk)
Blick ins aktuelle „Suthfelder Geschichtsfenster”, mit einem Rohrstock auf dem Lehrerpult und der Ausstattung eines historischen Klassenzimmers. (Foto: gk)
Blick ins aktuelle „Suthfelder Geschichtsfenster”, mit einem Rohrstock auf dem Lehrerpult und der Ausstattung eines historischen Klassenzimmers. (Foto: gk)
Blick ins aktuelle „Suthfelder Geschichtsfenster”, mit einem Rohrstock auf dem Lehrerpult und der Ausstattung eines historischen Klassenzimmers. (Foto: gk)

Das Gemeindebüro der Gemeinde Suthfeld ist ins ehemalige Möbelhaus Dohmeyer, Auf der Riehe 25, eingezogen. Und das gibt auch der Historie der Ortschaften neue Präsenzmöglichkeiten: In einem ehemaligen Schaufenster haben Schulmöbel und weitere Schulutensilien zu einer Darstellung einer alten Dorfschule Platz bekommen. So, wie es sie einst in Riehe und Helsinghausen gab.

„Somit kann jeder Passant, unabhängig von Öffnungszeiten, jederzeit einen Blick in das neue Suthfelder Geschichtsfenster werfen, wobei sicherlich viele eigene Schulerinnerungen wach werden“, sagt Ralf Schröder, Sprecher vom „Arbeitskreis Heimatgeschichte“ im Verein Glück-Auf Riehe.

Detailliertere und ergänzende Informationen zu den Suthfelder Schulen gibt es beim Scannen eines QR-Codes vom Schaufenster auf das Handy.

Der Aufbau und die Ausgestaltung dieses eigenen „kleinen Museums“, sei nur aufgrund einer guten Vernetzung mit anderen Museen und deren Unterstützung in Form von geliehenen Exponaten möglich, betont Schröder. Hierzu gehören insbesondere das Heimatmuseum Auetal, das Amts- und Fleckenmuseum Lauenau sowie das Bad Nenndorfer Museum.

„Der Dank gilt außerdem der Gemeinde Suthfeld, die uns die Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt hat.“ Zwölf Monate werden die Schuleinblicke im Schaufenster-Museum präsentiert. In gewissen Abständen sollen Ausstellungsstücke ausgetauscht und durch andere bereichert werden.

So gibt es immer wieder auch etwas Neues zu entdecken, sind sich die Macher einig.
Schröder: „Sofern uns die Fläche Anfang nächsten Jahres weiterhin zur Verfügung stehen sollte, werden wir ein neues Thema präsentieren.“ Rückfragen und Anregungen nimmt der „Arbeitskreis Heimatgeschichte“ im Verein Glück-Auf Riehe gerne entgegen.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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