Mit einem abwechslungsreichen Programm, verschiedenen Einsatzfahrzeugen und spannenden Vorführungen hat die Freiwillige Feuerwehr Kolenfeld zahlreiche Besucher an das Feuerwehrgerätehaus im Kirchdamm sowie auf den Schulparkplatz und das Gelände der evangelischen Kirche gelockt. Bei dem Tag der offenen Tür waren auch die Feuerwehr Wunstorf, eine Drohneneinheit der Regionsfeuerwehr, die Johanniter-Unfall-Hilfe und das Polizeikommissariat Wunstorf dabei. Ein besonderer Publikumsmagnet war die Präsentation aller drei bisherigen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Kolenfeld. Vom historischen Opel Blitz „Heinrich I“ (Baujahr und Erstzulassung 1954, ausgemustert Dezember 1979), über den Mercedes Rundhauber „Heinrich II“ (Baujahr 1979, er gehört Jürgen Tertocha) bis hin zum LF 8/6 (Baujahr 1997), das noch heute als Ersatzfahrzeug bei der Stadtfeuerwehr eingesetzt wird, bot sich den Gästen ein eindrucksvoller Blick auf die Entwicklung des Feuerwehrwesens im Ort.
Ortsbrandmeister Robert Focke zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr sehr zufrieden: „Mit der dritten Veranstaltung in unserem Jubiläumsjahr wollten wir den Einwohnerinnen und Einwohnern von Kolenfeld einen umfassenden Einblick in unsere ehrenamtliche Arbeit geben und freuten uns über 500 Besucher aus Kolenfeld und den umliegenden Ortsteilen“, sagte Focke. Für Unterhaltung sorgten mehrere Vorführungen. Die aktive Einsatzabteilung demonstrierte einen Löschangriff mit Menschenrettung am alten Pfarrhaus und zeigte eindrucksvoll, warum man einen Fettbrand nicht mit Wasser löschen darf. Darüber hinaus zeigte die Jugendfeuerwehr ihr Können bei einer Wettkampfübung. Historische Feuerwehrtechnik wurde bei einer Vorführung mit einer von Pferden gezogenen Handpumpe der Feuerwehr Klein Heidorn lebendig. Ein Platzkonzert des Musikzuges Kolenfeld rundete das Programm ab. Auch für Kinder gab es zahlreiche Angebote. Neben Bastelaktionen der Kinderfeuerwehr standen Kinderschminken, Wasserspiele und eine Hüpfburg auf dem Programm.
Im Blaulichtcafé und an der Grillstation konnten sich Besucher stärken. Auch der Leiter des Planungsteams Timo Seegers zog eine positive Bilanz: „Die umfangreiche Vorarbeit mit vielen Beteiligten im Festausschuss und die Unterstützung von mehr als 100 freiwilligen Helfern heute hat sich ausgezahlt und alles läuft wie geplant. Besonders freut uns, dass der Musikzug den einzigen Regenschauer des Tages mit seiner Musik weggespielt hat.“ Der Tag der offenen Tür reiht sich damit erfolgreich in die bisherigen Jubiläumsveranstaltungen, die Winterwettkämpfe im Februar und den Festkommers im Juni ein. Damit blickt die Ortsfeuerwehr nun nach vorne auf einen internen Jubiläumsball im November und das öffentliche Konzert des Musikzuges am Sonntag, 6. Dezember im Stadttheater.