In einer ersten Reaktion auf das Verkehrsgutachten sieht sich die SPD in ihren Überlegungen zur Verkehrslenkung und Entwicklung einer Fußgängerzone im Ortskern bestätigt. Trotz vieler Untersuchungen und Überlegungen erleben die Menschen vor Ort an stark frequentierten Wochenenden weiterhin Parkplatzsuchverkehr, überlastete Straßen, Parken in Wohnstraßen und Belastungen im Ortskern. Aus Sicht der SPD werden daher klare Konzepte benötigt, um unnötigen Suchverkehr zu vermeiden und eine bessere Verkehrslenkung.
Hierfür sollen Außenparkflächen wie im Bereich Bruchdamm stärker genutzt und sinnvoll weiterentwickelt werden. „Wir wollen weniger Parkplatzsuchverkehr im Zentrum und mehr Aufenthaltsqualität für Gäste und Einwohner“, so SPD-Ortsratsfraktionsvorsitzender Nils Hoffmann. Außerdem sollen die Wohnstraßen geschützt werden. Hierfür sollen Modelle mit Anwohnerparkausweisen und zeitweise geschützten Bewohnerparkzonen geprüft werden. Darüber hinaus will man zusammen mit der Region Hannover zusätzliche Shuttleangebote zwischen Außenparkflächen und Ortskern prüfen. Auch bestehende Angebote wie Sprinti können dabei perspektivisch mitgedacht werden.
Ein wichtiger Baustein für einen attraktiven Ortskern ist nach Auffassung der SPD eine Fußgängerzone. „Sie muss aber Teil eines durchdachten Gesamtkonzeptes sein. Dazu gehören Parkmöglichkeiten am Ortsrand, eine intelligente Besucherlenkung und klare Lösungen, damit Wohnstraßen nicht zusätzlich belastet werden“, so Hoffmann. Dies sieht auch Martin Ehlerding als SPD-Ratsfraktionsvorsitzender so und ergänzt: „Wer in Steinhude lebt, muss sich darauf verlassen können, dass die Interessen der Anwohner ernst genommen werden.“ Außerdem sollte man offen für moderne und praktikable Lösungen sein. Aktuell bereitet die SPD gerade einen politischen Masterplan für Steinhude vor.