SPD will feste Vereinbarung | Wunstorfer-Stadtanzeiger

SPD will feste Vereinbarung

#wunstorfticker: Entschlammung Steinhuder Meer. (Foto: tau, wb, Bildmontage)
#wunstorfticker: Entschlammung Steinhuder Meer. (Foto: tau, wb, Bildmontage)
#wunstorfticker: Entschlammung Steinhuder Meer. (Foto: tau, wb, Bildmontage)
#wunstorfticker: Entschlammung Steinhuder Meer. (Foto: tau, wb, Bildmontage)
#wunstorfticker: Entschlammung Steinhuder Meer. (Foto: tau, wb, Bildmontage)

Die SPD Wunstorf fordert einen verbindlichen Entschlammungspakt für das Steinhuder Meer. Nach Vorstellung der Sozialdemokraten sollen Stadt, Region und das Land die Entschlammung sowie weitere Maßnahmen des Seeentwicklungsplans künftig gemeinsam politisch steuern und langfristig absichern. Vor allem die vorgesehene Ausweitung der Entschlammung müsse nun zügig umgesetzt werden. Der SPD-Bürgermeisterkandidat Carsten Piellusch bezeichnet den Seeentwicklungsplan als wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Steinhuder Meeres. Nun komme es darauf an, die vorgesehenen Maßnahmen entschlossen und gemeinsam umzusetzen. Bei der Vorstellung seines Wahlprogramms am Mittwoch sprach Piellusch davon, dass die Stadt im Rahmen der Umsetzung als Treiber und Motor auftreten wolle.

„Das Steinhuder Meer ist eines der wichtigsten Aushängeschilder unserer Stadt und verdient eine verlässliche Perspektive. Jetzt ist die Zeit, Entscheidungen zu treffen und gemeinsam zu handeln. Die Menschen erwarten zu Recht, dass wir die Zukunft des Steinhuder Meeres entschlossen sichern“, so Piellusch. Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Martin Ehlerding, verweist auf die unterschiedlichen Zuständigkeiten bei der Umsetzung. Das Land Niedersachsen trage als Eigentümer des Sees die Verantwortung für die Entschlammung. Die Region Hannover sei als untere Naturschutz- und Wasserbehörde für zentrale Genehmigungsverfahren zuständig. Die Stadt gestalte die Entwicklung Steinhudes vor Ort. Gerade diese Aufteilung der Verantwortung mache eine gemeinsame politische Steuerung erforderlich, so Ehlerding. „Das Steinhuder Meer braucht eine gemeinsame politische Verantwortung”, sagte er.

Der vorgeschlagene Entschlammungspakt knüpft deshalb an den bereits vorgestellten SPD-Masterplan „Zukunft Steinhude“ an. Bereits darin habe die Partei eine gemeinsame politische Steuerung von Stadt, Region und Land als entscheidenden Schlüssel für die Entwicklung des Steinhuder Meeres vorgeschlagen. Mit dem Entschlammungspakt soll dieser Ansatz nun durch einen konkreten politischen Umsetzungsschritt ergänzt werden.

Mit Masterplan (v.li.): Martin Ehlerding, Phillip Nülle, Frank Löffler, Kristof Mertens, Florian Wulf und Nils Hoffmann. (Foto: tau)

Zukunft für Steinhude

Die SPD will neuen Schwung in die Entwicklung Steinhudes bringen und hat dafür einen Masterplan vorgestellt. Er soll zentrale Themen bündeln, klare Schritte vorgeben und die Umsetzung beschleunigen. Ziel ist es, Stillstand zu beenden und konkrete Projekte voranzutreiben.

André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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