Kleingeld sichert Parkschein | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Kleingeld sichert Parkschein

Zeigt die neuen Gebühren: Parkscheinautomat an den Strandterrassen. (Foto: wb)
Zeigt die neuen Gebühren: Parkscheinautomat an den Strandterrassen. (Foto: wb)
Zeigt die neuen Gebühren: Parkscheinautomat an den Strandterrassen. (Foto: wb)
Zeigt die neuen Gebühren: Parkscheinautomat an den Strandterrassen. (Foto: wb)
Zeigt die neuen Gebühren: Parkscheinautomat an den Strandterrassen. (Foto: wb)

Mit der Umrüstung der Parkscheinautomaten sind in Steinhude höhere Parkgebühren in Kraft getreten. Die Stadt will damit Tagesgäste an den Infrastrukturkosten beteiligen. Zum Start sorgten technische Probleme bei der Kartenzahlung und die neuen Tarife für Unmut bei Besuchern.

Im gesamten Stadtgebiet werden an insgesamt 43 Parkscheinautomaten seit dem 10. August die Parkautomaten umgerüstet. In Steinhude wurde zusätzlich auch noch der Beschluss des Ortsrates zur Erhöhung der Parkgebühren umgesetzt. Egal, ob in Steinhude über den Gästebeitrag, die Beherbergunbssteuer oder höhere Parkgebühren diskutiert wurde, das Ziel war immer klar. Die Gäste sollten an den anfallenden Infrastrukturkosten beteiligt werden. Übernachtungsgäste über die Beherbergungssteuer und Tagesgäste über höhere Parkgebühren.

Die Beherbergungssteuer wurde zum 1. Januar 2026 eingeführt. Ab 10. August wurden nun die Parkscheinautomaten umgerüstet und auf höhere Gebühren programmiert. So kostet jetzt das Tagesticket im Bereich Bruchdamm 10 Euro. Bis zu vier Stunden kann man hier für 2 Euro pro Stunde stehen. Im Bereich Strandterrassen kann man maximal drei Stunden parken, wobei die erste Stunde 3 Euro und jede weitere 2 Euro kostet. An anderer Stelle wird der Tarif von 1 Euro pro Stunde auf 1 Euro pro halbe Stunde erhöht. Nur im Bereich Neuer Winkel, Graf-Wilhelm-Straße, An der Friedenseiche, Achternümme und Vor dem Tore bleiben die Gebühren gleich.

Bargeldlos bezahlen

An allen Parkscheinautomaten kann man jetzt bargeldlos bezahlen. Vertragspartner hierfür ist PayOne. Akzeptiert werden Girocard, Mastercard, Maestro, Visa und V pay. So weit die Theorie. Am 10. August jedenfalls war derjenige im Vorteil, der genug Kleingeld für den Parkscheinautomaten im Portemonnaie oder in der Hosentasche hatte. Nach erfolgter Umstellung klappte nachmittags um 15.30 Uhr nur Zahlung per Handy oder mit Bargeld. Für Frust sorgte bei den Besuchern auch die Erhöhung der Parkgebühren. So entstand schnell die Idee, den Kaffee etwas schneller zu trinken, um sich dann einen günstigeren Parkplatz zu suchen. Ab wann die Kartenzahlung funktionieren wird, war an diesem Nachmittag mit den Mitarbeitern vor Ort nicht abschließend zu klären. Die Umstellung erfolgt durch die Firma Flowbird.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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