Was ich schon immer einmal sagen wollte
Es ist wieder soweit – seit Aschermittwoch gilt wieder die Fastenzeit, zumindest die religiöse. Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr. Die Fastenzeit im Islam, der Ramadan, startete am selben Tag. Einen großen Vorteil haben die Anhänger des Islam – die Zeit der Enthaltsamkeit endet nach vier Wochen, die im Christentum endet erst Ostern. Ich faste seit etwa 15 Jahren. Zugegeben, nicht nach den Regeln der Kirche. Vielmehr habe ich meine eigenen „Optimierungen“ festgelegt. Ich bewegte mich damals am Aschermittwoch im Schneckentempo auf der A7 und kroch von einem Stau zum nächsten. Über zwei Stunden berieselte mich mein norddeutscher Lieblingssender mit dem Thema Fasten – vom Verzicht auf Essen, Trinken, Sex, Handy, Urlaub oder alles, was sonst noch Spaß macht. Der Verzicht ist eine der Hauptsäulen des Fastens – glauben Sie mir.