Das Sturmtief, das vom 23. bis 25. Oktober über Minden hinwegzog, sorgte für eine Vielzahl von Einsätzen der Feuerwehr. Regen und starke Windböen führten dazu, dass Bäume entwurzelt wurden und große Äste brachen, was Radwege und Straßen blockierte. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte zehn Mal ausrücken, um die Gefahren zu beseitigen.
In der Nacht zum Samstag, dem 24. Oktober, fiel gegen 00:30 Uhr eine große Eiche in der Tonhallenstraße auf einen PKW mit zwei Insassinnen. Glücklicherweise konnten sich die beiden jungen Frauen selbst befreien, bevor die Feuerwehr eintraf. Das Fahrzeug wurde von der Eiche befreit und der Bereich abgesperrt.
Zwischen Mitternacht und 2 Uhr beseitigten die Berufsfeuerwehr und die Einheit Dützen drei Bäume im Bereich Königstor und der Innenstadt. Am Vormittag wurden weitere Bäume in Hahlen, Todtenhausen und am Rechten Weserufer entfernt. Besonders in Hahlen war die Zuwegung zum Kindergarten blockiert, während in Todtenhausen die Straße An der Haselbeke freigeräumt wurde.
Am Nachmittag des 24. Oktober gestaltete sich die Entfernung eines gespaltenen Baumes in der Nähe des Kreishauses komplizierter. Der Baum drohte, auf die Fassade zu stürzen, konnte jedoch ohne Gebäudeschaden gefällt werden.
In der Nacht zum Sonntag, dem 25. Oktober, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Marienstraße. Eine Frau war bei schlechter Sicht und starkem Regen auf einen parkenden PKW aufgefahren. Sie konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt. Der Einsatz war nach kurzer Zeit beendet.
Gegen 4 Uhr am Sonntagmorgen musste eine quer über der Straße Am Schäferfeld liegende Eiche beseitigt werden. Mehrere herabhängende Äste wurden mithilfe einer Drehleiter entfernt. Zusätzlich war der Löschzug der Berufsfeuerwehr in der Nacht zu Sonntag noch zu einem Wasserschaden, einer Tragehilfe für den Rettungsdienst und einem ausgelösten Heimrauchmelder in Rodenbeck unterwegs.