Tanzabend und Ausmarsch | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Tanzabend und Ausmarsch

Startklar: Die Kutsche für den Festumzug. (Foto: gi)
Startklar: Die Kutsche für den Festumzug. (Foto: gi)
Startklar: Die Kutsche für den Festumzug. (Foto: gi)
Startklar: Die Kutsche für den Festumzug. (Foto: gi)
Startklar: Die Kutsche für den Festumzug. (Foto: gi)

Mehr als 1600 Besucher haben den Tanzabend beim Schützenfest in Hagenburg gefeiert und für beste Stimmung gesorgt. Beim Ausmarsch wurden das Bataillon und die Offiziere von vielen Zuschauern begleitet. Auch Gäste aus Ostwestfalen nahmen erstmals am Umzug teil.

„Unser Tanzabend war mit 1662 zahlenden Besuchern aus nah und fern besucht“, verkündete Schützenoberst Oliver Grüttner auf dem Sportplatz vor dem Ausmarsch. Die neue „geile“ Band „Like This“ habe richtig abgeliefert. „Jeder, der nicht da war, hat etwas verpasst“, sagte der Schützenoberst. Es habe keine Vorkommnisse gegeben, der Sonnabend verlief friedlich. Das Antreten und die Abnahme des Bataillons wurden wie immer von mehreren hundert Besuchern mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Die Offiziere nahmen wie im Vorjahr das Bataillon mit 320 Teilnehmenden zu Fuß ab. Die Offiziere stiegen in die Kutsche ein, sie gehört Heinz Diele und trägt das Wappen von Altenhagen und Hagenburg sowie den Schriftzug der Schützengesellschaft. Als Kutscher war wieder Ernst Friedrich Böhne vom Fahrteam Haflingerhof aus Seggebruch mit seinen Haflingern dabei.

Die Strecke des Festumzuges war etwas kürzer, er führte wegen der Sperrung der Kreuzung Schierstraße/Twegte über den Lüerßendamm auf die Lange Straße. Mit dabei waren zum ersten Mal auch Schützen aus Barghausen bei Minden. Dort wohnt die Hagenburgerin Nina Becker und ist im dortigen Schützenverein Mitglied. Nun machten die Ostwestfalen beim Umzug mit und wollten mal sehen, wie in Niedersachsen Schützenfest gefeiert wird. Sie fühlten sich sichtlich wohl, am Montagmorgen marschierten sie auch mit.

Anderes Kinderschützenfest

Nach Frühstück und Festkonzert sind am Schützenfestmontag die Kinder an der Reihe. Vom Schulhof wurde zum Festzelt marschiert. Doch dieses Mal wartete nicht die Damenschießgruppe auf die Kinder an der Wiese des Försterteiches. Es gab eine Neuausrichtung mit einem Kompromiss zwischen der Schützengesellschaft mit dem Schausteller. Die Kinder versammelten sich auf dem Schützenplatz, es war eine Hüpfburg aufgestellt und Ballonclown „Balloni“ erfüllte die Wünsche der Jungen und Mädchen. Die Schützendamen packten 200 Überraschungstüten mit fünf Wertmarken, einem Chip für ein Kinderkarussell und Süßigkeiten.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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