Tödlicher Motorradunfall: Schwere Kollision bei Poggenhagen | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Tödlicher Motorradunfall: Schwere Kollision bei Poggenhagen

Die Unfallstelle neben dem Gelände des Fliegerhorstes: Die Kreisstraße zwischen Großenheidorn und Poggenhagen. (Foto: Feuerwehr)
Die Unfallstelle neben dem Gelände des Fliegerhorstes: Die Kreisstraße zwischen Großenheidorn und Poggenhagen. (Foto: Feuerwehr)
Die Unfallstelle neben dem Gelände des Fliegerhorstes: Die Kreisstraße zwischen Großenheidorn und Poggenhagen. (Foto: Feuerwehr)
Die Unfallstelle neben dem Gelände des Fliegerhorstes: Die Kreisstraße zwischen Großenheidorn und Poggenhagen. (Foto: Feuerwehr)
Die Unfallstelle neben dem Gelände des Fliegerhorstes: Die Kreisstraße zwischen Großenheidorn und Poggenhagen. (Foto: Feuerwehr)

Auf der K332 zwischen Großenheidorn und Poggenhagen ist am Samstag (7. März) ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der 35-Jährige prallte in die Seite eines querstehenden Fahrzeugs und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Seine 31 Jahre alte Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Zwei Autofahrer erlitten leichte Verletzungen.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 49-jähriger Autofahrer am Nachmittag gegen 16.15 Uhr in Richtung Poggenhagen unterwegs, als sein Wagen aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Skoda Yeti, der von einem 65-Jährigen gesteuert wurde. Beide Fahrzeuge schleuderten über die Fahrbahn und blieben quer zur Fahrtrichtung stehen. Der Motorradfahrer, der ebenfalls aus Richtung Großenheidorn kam, erreichte kurz darauf die Unfallstelle und prallte in die rechte Seite des Skoda. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Um 16.18 Uhr wurden die Feuerwehren Großenheidorn, Steinhude und Wunstorf alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage mit insgesamt zwei beteiligten Pkw und einem Motorrad. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Erstversorgung, sicherte die Unfallfahrzeuge, stellte den Brandschutz sicher und führte das Batteriemanagement durch. Die lebensgefährlich verletzte Beifahrerin wurde vor Ort versorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in ein Krankenhaus geflogen. Die beiden verletzten Autofahrer wurden nach medizinischer Erstbehandlung mit Rettungswagen abtransportiert. Zur Betreuung von Beteiligten und Ersthelfern war auch die Notfallseelsorge vor Ort. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz, hinzu kamen mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Polizei.

Die K332 war wegen der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme etwa sechs Stunden voll gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Der Verkehrsunfalldienst Hannover bittet Zeugen um Hinweise zum Unfallhergang unter der Telefonnummer 0511/109-1888.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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