WUNSTORF (gi). Die Autoschau in der schönsten Innenstadt der Region bietet die Möglichkeit, einer größeren Öffentlichkeit die neuesten Modelle und Trends zu zeigen. Die Werbegemeinschaft freute sich, dass sechs Wunstorfer Autohändler ihre Fahrzeuge vorstellten. Neben dem Bereich vor der Stadtkirche und in der Lange Straße, Nordstraße und Stiftsstraße wurde zum ersten Mal die Ausstellungsfläche in der Südstraße bis zur Südaue erweitert. Das wertete die Südstraße deutlich auf. Das Interesse der Besucher war sehr groß, viele gingen gezielt zu den Händlern und stellten ihre Fragen. In einem Autokorso wurden darüber hinaus einige Modelle vorgestellt. Für die perfekte Moderation an beiden Tagen sorgte wie in den Vorjahren Ulrich Schräpler Junior. Doch bei aller Theorie ist eine Probefahrt doch das A und O für die Entscheidung eines Autokaufs, das werden die Händler nun abarbeiten. Das Resmümé der Firmen: Verkaufsberater Fabian Clauß vom Autohaus Schulze bestätigte das gesteigerte Interesse nach E-Automobilen. Darauf setze auch der Hersteller Volkswagen. Es gab viele Gespräche, doch müssten die Käufer eines neuen Fahrzeuges von den Vorteilen eines E-angetriebenen Autos überzeugt werden. „Erst nach einer Probefahrt mit einem E-Auto sei die Begeisterung da”, sagte Clauß. Das Autohaus Schulze stellt gerne einen VW E Golf und einen VW E-up zur Probefahrt bereit. „Wer viel hat, muss auch viel zeigen”, sagte der geschäftsführende Gesellschafter des Autohauses Möller, Alexander Reddigan. Das Autohaus ist Kia-Exklusivhändler in der Region und stellte Benzin, Diesel, Hybrid und zwei vollelektrische Fahrzeuge mit einer Reichweite über 500 Kilometer vor. Zum Jahresende will Kia Fahrzeuge mit einer Wasserstoffzelle präsentieren, hierfür seien neun Milliarden Dollar investiert worden. Gestaunt hätten die Kunden über die Qualität der Fahrzeuge, die Garantie liege bei sieben Jahren bis 150.000 Kilometer. Über mangelndes Interesse brauchte sich Justus Trebeljahr vom gleichnamigen Autohaus im Gewerbepark Süd nicht zu beklagen. „Wir werden nun eine Menge an Probefahrten abarbeiten müssen”, sagte er. Im Mittelpunkt standen die Activ-Modelle sowie die SUVs Kuga und Edge. Vorgestellt wurden Diesel und Benzin angetriebene sowie Hybrid-Fahrzeuge. Der Blickfänger auf dem Stand des Autohauses Kahle war ein „California”-Wohnmobil. Ausgestellt wurde die umfangreiche Palette der VW-SUVs, der neue E-up sowie der nagelneue T-Cross. Verkaufsberater Moritz Schulz stelle auch das Interesse der Besucher nach E-Mobilität fest. Bei dieser Technologie sei die Sicherheit bezüglich der Reichweite noch immer ein großes Thema. Darum sind die Benzin- und Dieselfahrzeuge noch immer im Gespräch. Übrigens soll der komplette Umbau des Autohauses Kahle an der Hagenburger Straße im Frühjahr 2020 fertig sein. Mit den Marken Opel und Skoda war das Autohaus Ullmann vertreten. Hingucker waren der Skoda Kodiaq RS mit 240 PS und der neue Skoda Scala. Der Kodiaq RS wurde bei einem Rennen der Siebensitzer auf der Nordschleife des Nürburgringes schnellster. Auch stellt das Autohaus Ullmann eine verstärkte Nachfrage nach E-Fahrzeugen fest. Skoda legt richtig los, Anfang 2020 wird der E-City Go vorgestellt. Von dem Hersteller Opel wurden die beliebten SUVs Mokka X, Crossland X und Grandland X präsentiert. Richtig groß war der Zuspruch der Besucher beim Autohaus Schräpler nach BMW- und Mini-Modellen. Im Vordergrund standen Cabriomodelle, Platz genommen wurde schon einmal im Z4 und 8ter Cabrio. Auch wurde nach E-Modellen gefragt, hier stand der rein elektrisch angetriebene i3 im Mittelpunkt. Des Weiteren wurden BMW 2er activ Tourer und ein Hybrid-Fahrzeug vorgestellt. „Die meisten Nachfragen gab es zu den X-Modellen wie dem X3, X5 und dem neuen X7”, sagte Verkaufsberater Artur Werschinin. Gedacht hat das Autohaus auch an die zahlreichen Fans der Marke Mini Cars. Es wurden mehrere Fahrzeuge gezeigt. Foto: gi