Härtetest für den Ernstfall | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Härtetest für den Ernstfall

Meldung. (Foto: privat)
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Normalerweise fährt die Polizei zu Einsatzorten, an denen sich Beschwerden über ruhestörenden Lärm häufen. Vom 12. bis 16. Januar ist die Polizei Wunstorf nun selbst Verursacherin; Grund hierfür ist unter anderem ein sogenannter Schwarztests im Polizeikommissariat Wunstorf. Dabei handelt es sich um die Erprobung einer Notstromversorgung. Diese ist unter anderen für Polizeidienststellen existenziell, um ihre Funktionsfähigkeit bei Stromausfall („Blackout“) zu gewährleisten.

Sogenannte Stromausfalltests umfassen auch die Überprüfung der automatischen Umschaltung auf Notstrom über die vorgehaltene Netzersatzanlage. Ein solcher Stromausfalltest wird im Polizeikommissariat aktuell für die dritte Kalenderwoche 2026 vorbereitet. Damit die Polizei ihre Funktionsfähigkeit nicht dem Zufall überlässt, wird zusätzlich eine sogenannte mobile Netzersatzanlage eingesetzt, über die bestimmte Arbeitsplätze in der Dienststelle stromversorgt bleiben. Um die Aufwände für alle Beteiligten effektiv und effizient zu gestalten, wird im selben Zeitraum die elektronische Unterverteilung der gesamten Liegenschaft des Polizeikommissariats gleich mit überprüft. Hierzu ist die Behörde verpflichtet.

„Wir müssen im Ernstfall handlungsfähig sein, um für die Menschen in Wunstorf ansprechbar zu sein und vollen Zugriff auf unsere Betriebssysteme zu haben“, erklärt die Leiterin des Polizeikommissariats, Britta Schwarz. „Die vermehrte Lärmbelastung für unsere Nachbarinnen und Nachbarn können wir leider nicht vermeiden. Diese wurden durch mich persönlich hierüber informiert.“


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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