Jugendbeirat fordert sicheren Schulweg am Krater | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Jugendbeirat fordert sicheren Schulweg am Krater

Radweg weist erhebliche Mängel auf. (Foto: gk)
Radweg weist erhebliche Mängel auf. (Foto: gk)
Radweg weist erhebliche Mängel auf. (Foto: gk)
Radweg weist erhebliche Mängel auf. (Foto: gk)
Radweg weist erhebliche Mängel auf. (Foto: gk)

Einen Antrag zum Thema „Sicherer Schulweg“, stellte der Jugendbeirat der Samtgemeinde Rodenberg in Kooperation mit dem Jugendgremium der Samtgemeinde Nenndorf, an die Verwaltung der Stadt Rodenberg und der Samtgemeinde, der in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses behandelt wurde.

Das Jugendgremium beantragt hierin die Verbesserung des bestehenden Fahrradweges am sogenannten „Krater“, um einen sicheren und attraktiven Schulweg zwischen der Stadt Rodenberg und Bad Nenndorf zu fördern.

Dem bestehenden Radweg fehle es an „einer durchgängigen und sicheren Wegführung sowie an einer angemessenen Beleuchtung, kritisiert der Jugendbeirat im Antrag. Dadurch würden zum Teil gefährliche Situationen für die Nutzer entstehen.

Daher bittet er um Behebung der Straßenschäden, Ausbesserung der Schlaglöcher und die Beleuchtung des Weges mittels Laternen mit eingebauten Bewegungsmeldern.

Nach der Erläuterung des Antrags durch den Jugendbeirat wurde deutlich, dass eine tragfähige Lösung nur gemeinsam mit der Stadt Bada Nenndorf gefunden werden könne. Ratsherr Roland Kramer betonte, dass mögliche Wegschäden unverzüglich beseitigt werden müssten.

Im Vorfeld hatte der Vorsitzende des Jugendbeirats, Jannik Haschke, darauf hingewiesen, dass es im Rathaus der Stadt Bad Nenndorf bereits Planungen gebe, den Weg zu asphaltieren und mit Beleuchtung auszustatten. Die Ausschussmitglieder sind aber nicht bereit, der Ausleuchtung des Weges zuzustimmen. Daher schaue man nun nach Nenndorf, ob dort Leuchten eingeplant werden.

Die Verwaltung stellte jedoch in Aussicht, dass in naher Zukunft ein gemeinsamer Termin mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltungen aus Rodenberg und Bad Nenndorf stattfinden werde, um geplante Schritte abzustimmen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dazu fasste der Ausschuss den Beschluss: „Die Verwaltung wird beauftragt, Kontakt mit der Verwaltung der Stadt Bad Nenndorf aufzunehmen.“

Der Jugendbeirat zeigt sich vor diesem Hintergrund optimistisch, dass gemeinsam eine gute Lösung gefunden werden kann. Der Jugendbeirat besteht auch hierbei auf seiner Forderung, dass das Jugendbeteiligungsgremien in die weitere Planung unmittelbar mit einbezogen wird, erklärte Haschke gegenüber dieser Zeitung.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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