Die Stiftskirchengemeinde unterstützt das Ziel der Stadt, bis 2040 klimaneutral zu werden, und geht mit ihrem Gemeindehaus mit gutem Beispiel voran. Seit vielen Jahren gibt es bereits ein Energiemanagement. So werden Strom- und Wärmeverbräuche erfasst und optimiert. Auf dem Dach des Gemeindehauses wurde im vergangenen Jahr eine Photovoltaikanlage installiert, die inzwischen zuverlässig eigenen Strom liefert. Ein Stromspeicher stellt sicher, dass der erzeugte Sonnenstrom auch dann genutzt werden kann, wenn keine direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Die bisherigen Auswertungen zeigen, dass die Anlage wirtschaftlich arbeitet und die Stromkosten deutlich sinken.
Im Frühjahr ist der Einbau einer Wärmepumpe geplant, die den alten Gaskessel ersetzen soll. Sie ermöglicht eine klimafreundliche und zugleich kostengünstige Heizlösung. Grundlage für diese Modernisierung waren ein detailliertes Wärmekonzept, die Berechnung der nötigen Heizleistung sowie ein hydraulischer Abgleich. Diese Schritte waren Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln bei der KfW‑Bank und der Landeskirche. Um das Klimaschutzkonzept der Stadt kontinuierlich umzusetzen, sollen künftig auch weitere Gebäude der Stiftskirchengemeinde energetisch modernisiert werden.