Meisterstück im Luthe Dome | Wunstorfer-Stadtanzeiger

05.05.2026 09:50

Meisterstück im Luthe Dome

Die U18-Champions: Ausgelassene Freude am Ende einer anspruchsvollen Saison. (Foto: privat)
Die U18-Champions: Ausgelassene Freude am Ende einer anspruchsvollen Saison. (Foto: privat)
Die U18-Champions: Ausgelassene Freude am Ende einer anspruchsvollen Saison. (Foto: privat)
Die U18-Champions: Ausgelassene Freude am Ende einer anspruchsvollen Saison. (Foto: privat)
Die U18-Champions: Ausgelassene Freude am Ende einer anspruchsvollen Saison. (Foto: privat)

Die U18 Basketball Mannschaft des TSV Luthe hat erstmals in der jüngeren Vereinsgeschichte die Meisterschaft in der Regionsliga Hannover gewonnen. Das Team überzeugte über die gesamte Saison hinweg mit Konstanz, mannschaftlicher Geschlossenheit und starken Einzelleistungen. Mit 16:2 Siegen belegte Luthe am Saisonende souverän den ersten Platz. Im Schnitt erzielte die Mannschaft 76,4 Punkte pro Spiel und stellte damit die zweitbeste Offense der Liga. Noch beeindruckender war die Defensive: Lediglich 57,3 Gegenpunkte pro Partie bedeuteten Ligabestwert. Besonders in eigener Halle war das Team eine Macht. Im sogenannten „Luthe Dome“, der kleinen und schwer zu bespielenden Heimhalle, blieb die U18 über die gesamte Saison ungeschlagen.

Leistungsträger und starke Breite

Auch individuell setzte die Mannschaft Akzente. Gleich drei Spieler landeten unter den Top Ten der Liga: Kevin Cordoba Escobar war mit 25,1 Punkten pro Spiel einer der besten Scorer, Leo Berlin kam auf 19,7 Zähler pro Partie. Diego Bünger überzeugte vor allem von außen und traf durchschnittlich 2,1 Dreier pro Spiel. Komplettiert wurde das Team durch Jan Ehlers Villasantti, Lloyd Lowe und Naail Pilica, die unter dem Korb sowie über die Flügel wichtige Akzente setzten. Großen Anteil am Erfolg hatte zudem die Tiefe des Kaders. Im letzten Saisonspiel gegen Neustadt wollte Luthe die weiße Heimweste unbedingt wahren. Nach vier intensiven Vierteln ging die Partie in die Verlängerung. Dort behielt Luthe dank der starken Bankspieler Fenno Flohr, Henry Tenberken und Tim Neumann die Nerven und entschied das Spiel für sich. Die Fans verwandelten die Halle dabei in einen echten Hexenkessel.

Erfolgreiches Trainerteam und starker Zusammenhalt

Verantwortlich für die sportliche Entwicklung war das Trainergespann Ralf Behrens und Tobias Berlin, das sich mit taktischer Variabilität und emotionalen Ansprachen hervorragend ergänzte. „Über mehrere Jahre ein Team zu entwickeln und dann am Ende Meister zu werden, ist schon ein Highlight“, erklärten die beiden Trainer. „Wir hatten in diesem Jahr leider viele Langzeitverletzte – darauf hätten wir gern verzichtet, es stärkte aber auch den Zusammenhalt.“ Zusätzlichen Rückenwind erhielt die Mannschaft bereits vor der Saison durch einen neuen Trikotsatz, unterstützt von Wesemann Elektrotechnik. Zum Abschluss der erfolgreichen Spielzeit folgten noch Meister-Shirts für die gemeinsame Feier.

Zur kommenden Saison steht nun ein Umbruch bevor, da mehrere Spieler den nächsten Schritt gehen und in höheren Ligen antreten werden. Unabhängig davon bleibt diese Meisterschaft ein starkes Zeichen für die positive sportliche Entwicklung des Basketballs in Luthe.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
north