Die Kinder der Johanniter-Kita Zwergenwelt haben gemeinsam mit dem Heimatverein ein neues Naturprojekt begonnen. Auf einer Streuobstwiese lernten sie die Pflanzen- und Tierwelt des besonderen Lebensraums kennen. Die Zusammenarbeit soll die Kinder während des gesamten Jahres begleiten. Die jungen Besucher erfuhren bei einem Rundgang Wissenswertes über die Pflanzen und Tiere, die auf einer Streuobstwiese leben. „Mit diesem Naturprojekt schaffen der Heimatverein und unsere Kita nachhaltige Erlebnisse, die Naturverbundenheit, Neugier und Umweltbewusstsein der Kinder stärken“, sagte Kita-Leiterin Veronika Burghardt.
Zum Auftakt wartete bereits eine Überraschung auf die Gruppe. Die Kinder durften selbst gemachten Apfelsaft probieren und verschiedene Apfelsorten verkosten. Dabei stellten sie fest, wie unterschiedlich Äpfel schmecken können. Von süßen über säuerliche bis hin zu besonders knackigen Sorten war vieles dabei. „Ich wusste nicht, dass es so viele Äpfel gibt“, sagte eines der Kinder. Anschließend suchte sich jedes Kind auf der Obstwiese einen Lieblingsbaum aus. Dafür erkundeten die Kinder das Gelände, betrachteten die Bäume und trafen schließlich ihre Wahl. Die ausgewählten Bäume wurden mit Namenszetteln gekennzeichnet. So besitzt nun jedes Kind seinen eigenen Baum auf der Streuobstwiese.
Darüber hinaus erfuhren die Kinder mehr über die Tierwelt des Lebensraums. Vorgestellt wurden unter anderem Wiesel, Vögel, Hummeln, Maulwürfe und Igel. Bei einer anschließenden Erkundung suchten die Kinder nach Spuren und Verstecken der Tiere. Die Zusammenarbeit zwischen dem Heimatverein und der Kita Zwergenwelt wird in den kommenden Monaten fortgesetzt. Bereits im September ist der nächste Besuch geplant. „Dann können die Kinder beobachten, wie sich die Obstwiese im Laufe der Jahreszeiten verändert“, sagte Burghardt.