Revitalisierung der Westaue | Wunstorfer-Stadtanzeiger

26.08.2026 13:50

Revitalisierung der Westaue

Zu Besuch an der Westaue: Die Jury des Projektes Bach im Fluss. (Foto: gi)
Zu Besuch an der Westaue: Die Jury des Projektes Bach im Fluss. (Foto: gi)
Zu Besuch an der Westaue: Die Jury des Projektes Bach im Fluss. (Foto: gi)
Zu Besuch an der Westaue: Die Jury des Projektes Bach im Fluss. (Foto: gi)
Zu Besuch an der Westaue: Die Jury des Projektes Bach im Fluss. (Foto: gi)

Das Projekt „Revitalisierung der Westaue im Unterlauf bei Liethe“ im Rahmen des Fließgewässerwettbewerbs „Bach im Fluss 2026“ wurde von einer siebenköpfigen Expertenjury des Wettbewerbs begutachtet. Der Verein Aktion Fischotterschutz aus Hankensbüttel hatte die Revitalisierung der Westaue im Rahmen des damaligen Barben-Projekts in enger Kooperation mit dem Unterhaltungsverband 53 West- und Südaue geplant und umgesetzt. „Ziel der Maßnahme war es, mit einer ersten Initialmaßnahme die Struktur- und Lebensraumvielfalt im stark ausgebauten Unterlauf der Westaue zu erhöhen sowie die ökologische Durchgängigkeit insbesondere für strömungsliebende Fischarten wie die Barbe zu verbessern“, sagte die Vorsitzende Anke Wilharms von der Aktion Fischotterschutz.

Auf einer Länge von rund 670 Metern wurden dafür viele Totholzelemente und Kiesbetten eingebaut. Der Sportanglerverein (SAV) Blumenau unterstützte die Maßnahmen mit Gehölzpflanzungen. „Dieses Projekt findet jetzt über die lokalen Grenzen hinaus Anerkennung“, sagte Geschäftsführer Jannik Sandner vom Unterhaltungsverband (UHV) 53 West- und Südaue. „Es wurde auch ein Randstreifen eingebaut, die Landwirte haben das Projekt angenommen und unterstützt“, berichtete Verbandsvorsteher Heinz Widdel vom UHV 53. Nach einer Bewerbung beim diesjährigen niedersächsischen Gewässerwettbewerb gehört es zu den elf ausgewählten Beiträgen (32 wurden eingesandt), die von der Expertenjury bereist werden. Der Wettbewerb „Bach im Fluss“ hat zum Ziel, die Gewässerentwicklung in Niedersachsen zu fördern, gelungene Projekte der Fließgewässerentwicklung öffentlich zu präsentieren und die Vorbildfunktion guter Projekte zu nutzen. Gerade vor dem Hintergrund der EG-Wasserrahmenrichtlinie und dem angestrebten Ziel, den guten ökologischen und chemischen Zustand der niedersächsischen Bäche und Flüsse zu erreichen, ist dies von großer Bedeutung.

Getragen wird der Wettbewerb (er fand zum 9. Mal statt) vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie von der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens. Die Gewinner werden im Rahmen der Preisverleihung, die am 18. September in Hannover stattfindet, ausgezeichnet.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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