Mit einem Gesamtvolumen von 50.000 Euro wird der bisher vom Land geförderte „Stadt.Fonds“ ab dem 1. Mai 2026 mit einem neuen Konzept fortgeführt. Sowohl die Rot/Grüne-Fraktion, wie auch die CDU, betonten ihre Zustimmung zu der Vorlage und bedankten sich bei der eingesetzten Arbeitsgruppe und der Wirtschaftsförderung der Stadt für die geleistete Arbeit. Mit zwei Enthaltungen aus den Reihen der FDP wurde der Beschluss zur Fortführung gefasst. Norbert Kunze (FDP) merkte dabei an, dass man seine Erwartungshaltung nicht zu hoch hängen sollte. Skepsis sei angesagt und andere Projekte seien wichtiger. Im Wesentlichen fußt der neue „Stadt.Fonds“ auf dem Einbringen von 25.000 Euro aus Privatkapital. Das ist erfolgt (wir berichteten darüber).

5.000 Euro Höchstförderung

Die Stadt beteiligt sich ebenfalls mit derselben Summe. Die maximale Fördersumme für einen Antrag beträgt jetzt 5.000 Euro, wobei der Antragsteller mindestens 50 Prozent der Gesamtkosten seines Projektes übernehmen muss. Zitat aus der Vorlage:“ Mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz ist es über das Förderinstrument möglich, eine erhebliche Hebelwirkung zu entfalten, indem private Initiativen aktiviert, zusätzliche Investitionen angestoßen und neue Projekte ermöglicht werden.“ Jens Klugmann (CDU) betonte, dass es sich dabei um gelungene Wirtschaftspolitik und Transparenz bei der Zuteilung der Mittel handele. Mit der Fördermaßnahme sollen nach der Beschlussvorlage insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität und der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes, der Belebung von Handel, Gastronomie und Dienstleistungen, der Förderung von Kultur, Teilhabe und weiterem gesellschaftlichen Engagement sowie weitere Ziele gefördert werden. Über weitere, teilweise kontrovers diskutierte Tagesordnungspunkte der Ratssitzung, berichten wir in der nächsten Ausgabe. Dabei ging es unter anderem um die mögliche Vereinbarung mit dem Landkreis über einen Kita-Vertrag.