Das Feuerwehr-Stadtkommando, die Ortswehr Großenheidorn, die Erste Stadträtin Wiebke Nickel sowie Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung waren in der Feuerwache dabei, als ein neues Fahrzeug übergeben wurde. Es war die letzte Amtshandlung von Bürgermeister Carsten Piellusch. „Entstanden ist die Anschaffung des Sonderfahrzeuges durch einen Auftrag des Bürgermeisters”, sagte Stadtbrandmeister Martin Ohlendorf. Es geht um die Bekämpfung von Vegetationsbränden und der Rettung von Menschen mit einem geländegängigen Fahrzeug. Und das ist mit dem neuwertigen (Vorführfahrzeug) Allrad VW Amarok mit über 200 PS auf jeden Fall möglich. Das SLF 12-50-12 wird in schwer zugängliche Bereiche „bequem“ fahren können. Die Kosten liegen bei 100.000 Euro, die Gerätewarte waren am Ausbau beteiligt.
Ausgerüstet ist der Amarok mit einem Cobra cultcup-System, das Fahrzeug ist in dieser Ausstattung einmalig in der Region Hannover. Weil eine Box im Feuerwehrhaus Großenheidorn frei ist, wird das Fahrzeug künftig dort auch stehen. Die zuständigen Mitglieder der Feuerwehr werden entsprechend ausgebildet. Einen ersten Einsatz hat es am Tag nach der Übergabe bereits gegeben (wir berichteten).
Für den scheidenden Bürgermeister war es ein besonderer Tag, Stadtbrandmeister Martin Ohlendorf und Großenheidorns Ortsbrandmeister Florian Kauke den „magischen“ Schlüssel zu überreichen. „Es gehörte zu meinen schönsten Aufgaben, der Feuerwehr ein neues Fahrzeug zu übergeben“, sagte Piellusch. Denn die Feuerwehren in der Stadt lagen Piellusch besonders am Herzen, er sei dankbar für die geleistete Arbeit. „Ihr macht vieles richtig und bewältigt schwierige Einsatzlagen“, so der Bürgermeister am letzten Tag seiner Amtszeit. Er appellierte an die Bürger, Mitglied in einem der Fördervereine zu werden, denn die Helfer aller Ortswehren seien für alle Einwohner rund um die Uhr jeden Tag ehrenamtlich im Einsatz.