82-Jähriger aus Bückeburg fällt auf Online-Betrug herein – Senior verliert 70.000 Euro durch gefälschte SMS | Wunstorfer-Stadtanzeiger

82-Jähriger aus Bückeburg fällt auf Online-Betrug herein – Senior verliert 70.000 Euro durch gefälschte SMS

Betrug in Bückeburg. (Foto: placeholder)
Betrug in Bückeburg. (Foto: placeholder)
Betrug in Bückeburg. (Foto: placeholder)
Betrug in Bückeburg. (Foto: placeholder)
Betrug in Bückeburg. (Foto: placeholder)

In Bückeburg wurde ein 82-Jähriger Opfer eines Online-Betrugs. Der Geschädigte erhielt eine SMS, in der er aufgefordert wurde, seine TAN für das Online-Banking zu ändern. Dieser Aufforderung folgte er. Im Anschluss wurden ihm 70.000 Euro in unterschiedlichen Beträgen abgebucht.

Tipps zum Schutz vor Phishing:

Beachten Sie: Kreditkarteninstitute werden solche Schreiben niemals versenden und Sie zur Eingabe persönlicher Daten im Internet auffordern - auch nicht, um der Sicherheit willen.

-Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Überprüfen
Sie die Adressleiste in Ihrem Browser. Bei geringsten Abweichungen
sollten Sie stutzig werden. Tragen Sie ständig benötigte
Internet-Adressen in die Favoritenliste Ihres Browsers.

-Klicken Sie niemals auf den angegeben Link in der übersandten
E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen
Seiten über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen (ohne diese in die
Adresszeile einzutippen).

-Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank. Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail.

-Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen,
nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der
Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download
über den direkten Link). Öffnen Sie insbesondere keine angehängten
Dateien.

-Nutzen Sie Antivirenprogramme und Firewalls.

-Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb
der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen
etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und
kontaktieren Sie Ihre Bank.

-Beenden Sie die Online-Sitzung bei Ihrer Bank, indem Sie sich
abmelden. Schließen Sie nicht lediglich das Browserfenster und
wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internetseite.

-Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre
Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte
Aktionen stattgefunden haben.

-PIN und TANs sollten Sie nur dann eingeben, wenn eine gesicherte
Verbindung mit Ihrem Browser hergestellt ist. Eine Sichere Verbindung
erkennen Sie an dem https:// in der Adresszeile: Im Browserfenster
erscheint ein kleines Icon, z. B. in Form eines Vorhängeschlosses,
das den jeweiligen Sicherheitsstatus symbolisiert („geschlossen” bzw.
„geöffnet”).

-Nutzen Sie nur die offizielle Zugangssoftware Ihrer Bank.

-Nutzen Sie Funktastaturen nur dann für das Online-Banking, wenn
diese über eine eingebaute Verschlüsselung verfügen. Dies gilt auch
für die Nutzung von Wireless-LAN (WLAN).

-Achten Sie auf einen Grundschutz Ihrer Hard- und Software.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Sicherheitskompass von
Polizei und BSI.


Von red
north