Die Schwimmoffensive Hannover hat 2025 erneut ein starkes Ergebnis erzielt: 1.600 Kinder nahmen an Kursen teil, 663 Schwimmabzeichen wurden vergeben und 80 neue Trainer ausgebildet. Damit setzt die Initiative ihren Erfolgskurs fort und sorgt für mehr Sicherheit im Wasser.
Die Kooperation von Verwaltung, Sportbünden und Vereinen bleibt der Schlüssel zum Erfolg. Kurse in Schulen, Kitas und Vereinen sowie Ferienangebote sorgen für eine flächendeckende Förderung. „Wir gehen in Schulen, Kitas und Vereine, suchen den direkten Draht zu Schwimmbädern, veranstalten Abzeichen-Tage und schaffen langfristige Strukturen“, erklärt der Vorsitzende des Turn-Klubb Hannover (TKH), Hajo Rosenbrock. Mit 663 abgelegten Schwimmabzeichen zeigt sich die Wirksamkeit des Programms. Rund 40 Prozent der Teilnehmer erreichten ein Seepferdchen oder ein höheres Abzeichen. „Das zeigt, wie stark unser Ansatz wirkt“, betont die Geschäftsführerin des Stadtsportbund Hannover (SSB), Anika Brehme.
Dank der Förderung der Beisheim-Stiftung hat die Schwimmoffensive 2025 einen Meilenstein erreicht: Der in Hannover entwickelte Ansatz wird erstmals systematisch in andere Regionen getragen. Nach dem bereits veröffentlichten Leitfaden wurden in diesem Jahr bundesweite Beratungen zur Initiierung von Schwimmregionen gestartet. Entstanden ist dabei ein neues dreiteiliges Beratungsnetzwerk – bestehend aus der Schwimmoffensive Hannover, dem Kreissportbund Bautzen und dem Stadtsportbund Cottbus. „Hiermit kann das Erfolgsrezept aus Hannover auch in anderen Städten und Landkreisen umgesetzt werden“, erklärt Rosenbrock.
Die Sicherung qualifizierter Übungsleiter bleibt ein entscheidender Baustein. 2025 konnten 80 neue Trainer gewonnen und ausgebildet werden – eine Zahl, die insbesondere den Vereinen zugutekommt, die weiterhin hohe Nachfrage verzeichnen. Seit ihrem Start vor drei Jahren hat die Schwimmoffensive Hannover mehr als 11.500 Kinder erreicht und über 400 Trainer qualifiziert. Die Initiative reagiert auf die in Schuleingangsuntersuchungen der Region festgestellten Defizite in der Schwimmfähigkeit und gehört bundesweit zu den erfolgreichsten regionalen Programmen. Neben dem TKH, dem SSB und dem RSB beteiligen sich jährlich zahlreiche Kommunen, Vereine und Bäder mit Schwimmzeiten, Ferienkursen und Qualifizierungsangeboten.