Es war das Jahr 2017, dass die Band das letzte Konzert im Stadttheater gegeben hat. Damals wurden die drei „Kerle“ vom damaligen Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt aufgrund ihrer langjährigen Auftritte am 1. Mai vor der Marktkirche/Stadtkirche ausgezeichnet. Als Dank für die Treue trugen sie sich anschließend in das goldene Buch der Stadt ein.
Die Pfunds-Kerle, die seit 1998 die Wunstorfer und ihre vielen Gäste aus Nah und Fern immer am 1. Mai in der Fußgängerzone mit ihrer Musik verwöhnen, haben eine große Fangemeinde, die sogar aus Berlin, Bremen und Thüringen anreist. Eingeladen hatte die Firma Getränke Heidorn zu ihrem 1. Hoffest auf dem damaligen Betriebsgelände an der Hagenburger Straße. Nachdem die Firma ihren Standort nach Hannover verlegte, wurde das Hoffest zum Maifest umbenannt und auf Grund seiner hohen Besucherzahl mit Absprache der Stadt und der Werbegemeinschaft in die Fußgängerzone verlegt. Hier findet es nun schon seit der Jahrhundertwende statt und das mit zunehmender Beliebtheit, im kommenden Jahr wird zum 25. Mal Maifest mit den Pfundskerlen gefeiert.
Dass die Tiroler aber auch anders können, erlebten viele Wunstorfer bei ihren bisherigen Weihnachtskonzerten im Stadttheater. Es zeigten sich die drei von einer ganz anderen musikalischen Seite. Für den musikalischen Part zum Weihnachtsmarkt sorgen bereits zum sechsten Mal am 2. Advent die Pfunds-Kerle ab 16 Uhr (Einlass ab 15 Uhr, nummerierte Plätze) im Stadttheater. Sie spielen auf zur „Tiroler Bergweihnacht, a Weihnacht bei uns dahoam“. Eigens komponierte Musikstücke passend zur Advents- und Weihnachtszeit aus der Heimat der Musiker im Tiroler Alpenland, werden auch dieses Mal alle Besucher faszinieren. Organisiert wird die Veranstaltung wie immer von Getränke Heidorn. „Wir freuen uns auf einen schönen Adventsnachmittag und ein volles Haus im Stadttheater“, ist der Wunsch von Petra und Uwe Heidorn. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen, sie gibt es in den Getränkeabholmärkten in Wunstorf, Industriestraße 10 sowie in Steinhude, Großenheidorner Straße 61.
Und wer sich mit dem Konzert schon weihnachtlich eingestimmt hat, darf gern noch über den Weihnachtsmarkt gehen, um einen Glühwein zu trinken oder das erste Mal in dem neuen Riesenrad einige Runden zu drehen. Foto: gi