Spendentruhe ist restauriert | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Spendentruhe ist restauriert

Bringen den restaurierten Opferstock an den neuen Standort: Oliver Pohl (li.) und Jörg Mecke. (Foto: gi)
Bringen den restaurierten Opferstock an den neuen Standort: Oliver Pohl (li.) und Jörg Mecke. (Foto: gi)
Bringen den restaurierten Opferstock an den neuen Standort: Oliver Pohl (li.) und Jörg Mecke. (Foto: gi)
Bringen den restaurierten Opferstock an den neuen Standort: Oliver Pohl (li.) und Jörg Mecke. (Foto: gi)
Bringen den restaurierten Opferstock an den neuen Standort: Oliver Pohl (li.) und Jörg Mecke. (Foto: gi)

Mit größter Gewalt wurde in der Nacht zum 11. April in der Sigwardskirche eine aus dem Jahr 1710 stammende Spendentruhe aufgebrochen (wir berichteten). „Wir hatten sofort Anzeige erstattet, der oder die Täter konnten leider bis heute nicht ermittelt werden“, sagte der Vorsitzende des Freundeskreises Sigwardskirche, Jörg Mecke. Noch nie hatte es solch ein Vorkommnis in der von 1200 stammenden Kirche gegeben. Der Opferstock war in der Wand fest verankert, vermutlich wurde ein Kuhfuß als Aufbruchwerkzeug genutzt.

Doch für die zerstörte Truhe gab es eine große Hoffnung für eine Instandsetzung. Der gelernte Holz-Bildhauer Oliver Pohl aus Haste las auf Instagram von dem Aufbruch. „Das kann doch nicht wahr sein“, so der Fachmann. Er schrieb eine E-Mail an Mecke und bot seine Hilfe an. Mit dem Kunstreferent der Landeskirche wurde Kontakt aufgenommen und der Auftrag für eine Restaurierung erteilt. Es wurden noch Teile der Truhe in der Sigwardskirche gesucht, sie wurden mit neuen zusammengesetzt. Alt und neu wurden angepasst, die Instandsetzung verlief reibungslos. Der Opferstock ist wieder aufgestellt, jedoch steht er in der Neuen Kirche. Die ist nur während der Gottesdienste geöffnet.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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