In den frühen Morgenstunden des Dienstag, dem 28. Juli, wurde die Feuerwehr Minden zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Der einzige Bewohner des betroffenen Hauses konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und den Notruf absetzen. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte bestätigte sich eine starke Rauchentwicklung im Gebäude. Zudem war im Bereich eines Seiteneingangs ein Feuerschein sichtbar, was den Eindruck erweckte, dass auch der Dachstuhl vom Feuer bedroht sein könnte.
Umgehend erhöhten die Einsatzkräfte die Alarmstufe, was zur Alarmierung weiterer Einheiten führte. Durch einen gezielten Löschangriff und die fortlaufende Kontrolle des Brandbereichs gelang es der Feuerwehr, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Abschließend legten die Einsatzkräfte einen Schaumteppich über den Brandbereich, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Der Bewohner wurde vorsorglich in das Johannes Wesling Klinikum gebracht. Neben der Berufsfeuerwehr waren die Einheiten Kutenhausen, Todenhausen, Stemmer und Stadtmitte im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Informations- und Kommunikations-Einheit sowie der Versorgungsgruppe. Der Rettungsdienst der Stadt Minden war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug ebenfalls vor Ort. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.