50 Jahre Kinderkrippe Rappelkiste | Wunstorfer-Stadtanzeiger

01.07.2026 09:29

50 Jahre Kinderkrippe Rappelkiste

Das Team der Krippe Rappelkiste (v.li.): Mariola Jagiela, Krippenleiterin Stefanie Streit, Britta Herrmann, Jeannine Bernsee, Alexandra Simon. Nicht auf dem Foto: Sabrina Franz. (Foto: Samtgemeinde Rodenberg)
Das Team der Krippe Rappelkiste (v.li.): Mariola Jagiela, Krippenleiterin Stefanie Streit, Britta Herrmann, Jeannine Bernsee, Alexandra Simon. Nicht auf dem Foto: Sabrina Franz. (Foto: Samtgemeinde Rodenberg)
Das Team der Krippe Rappelkiste (v.li.): Mariola Jagiela, Krippenleiterin Stefanie Streit, Britta Herrmann, Jeannine Bernsee, Alexandra Simon. Nicht auf dem Foto: Sabrina Franz. (Foto: Samtgemeinde Rodenberg)
Das Team der Krippe Rappelkiste (v.li.): Mariola Jagiela, Krippenleiterin Stefanie Streit, Britta Herrmann, Jeannine Bernsee, Alexandra Simon. Nicht auf dem Foto: Sabrina Franz. (Foto: Samtgemeinde Rodenberg)
Das Team der Krippe Rappelkiste (v.li.): Mariola Jagiela, Krippenleiterin Stefanie Streit, Britta Herrmann, Jeannine Bernsee, Alexandra Simon. Nicht auf dem Foto: Sabrina Franz. (Foto: Samtgemeinde Rodenberg)

Vor 50 Jahren öffnete die Kinderkrippe „Rappelkiste“ in Lauenau zum ersten Mal ihre Türen. Jetzt feierte sie ihr Jubiläum. Die Samtgemeinde Rodenberg ist stolz auf diese Einrichtung und auf die erfolgreiche Entwicklung der ältesten Kindertagesstätte im Flecken Lauenau zurück.

Zahlreiche Gäste kamen zum Jubiläum. Neben den aktuellen Familien auch ehemalige Leitungen, frühere Mitarbeitende sowie Abordnungen der drei weiteren Lauenauer Kindergärten. Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf und der Lauenauer Bürgermeister Wilfried Mundt beglückwünschten die Einrichtung, zu den Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit.

Die Entwicklung der „Rappelkiste“ geht auf die 1930er-Jahre zurück. Im Jahr 1976 öffnete die Einrichtung als Kindergarten erstmals ihre Türen, um mit anfangs 50 Plätzen den damals bestehenden Spielkreis zu entlasten. Nach Trägerschaften durch das DRK und den Flecken Lauenau übernahm schließlich die Samtgemeinde Rodenberg die Verantwortung.

In den fünf Jahrzehnten hat sich die Einrichtung stetig weiterentwickelt. Nach der schrittweisen Aufnahme von U3-Kindern ab 2006 folgte 2012 aufgrund der hohen Nachfrage der Umbau in eine reine Krippe. Heute werden hier in zwei Gruppen bis zu 30 Kleinkinder bis zu drei Jahren betreut.

Geleitet wird die Einrichtung von Stefanie Streit und einem siebenköpfigen Team, dessen Großteil bereits seit über zehn Jahren hier tätig ist. Einrichtungsleiterin Stefanie Streit blickt gerührt auf die Geschichte zurück: „So schnell ist ein halbes Jahrhundert vorbei. Besonders schön ist für uns die Erinnerung an all die Kinder, die hier schon ein- und ausgegangen sind und auch heute noch auf ganz unterschiedliche Weise mit unserer Einrichtung verbunden bleiben.“

Das Team und die Elternschaft hatten ein abwechslungsreiches Programm voller Entdeckungen und Abkühlung angesichts der hochsommerlichen Temperaturen organisiert. Neben Spielen wie Dosenwerfen und dem „Heißen Draht“ standen eine Barfuß-Fühlstraße, eine Schatzsuche und Kinderschminken im Fokus.

Auf dem Außengelände sorgten Wasserbecken und ein wasserspeiender Dinosaurier für Abkühlung. Für den Genuss standen ein von Eltern gestaltetes Kuchenbuffet und ein Pizzawagen bereit.

Ein historischer Videorückblick und ein Kasperletheater rundeten den Nachmittag ab. „Wir blicken gemeinsam auf viele freudvolle und ereignisreiche Jahre zurück. Für uns bleibt es auch für die Zukunft spannend, wie sich die Einrichtung weiterentwickeln wird“, resümiert Stefanie Streit mit Blick nach vorn.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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