Kita Am Kalkofen wird 30 | Wunstorfer-Stadtanzeiger

08.07.2026 11:33

Kita Am Kalkofen wird 30

Aufführung: Ein musikalischer Beitrag der Kinder im Garten der Kita. (Foto: tau)
Aufführung: Ein musikalischer Beitrag der Kinder im Garten der Kita. (Foto: tau)
Aufführung: Ein musikalischer Beitrag der Kinder im Garten der Kita. (Foto: tau)
Aufführung: Ein musikalischer Beitrag der Kinder im Garten der Kita. (Foto: tau)
Aufführung: Ein musikalischer Beitrag der Kinder im Garten der Kita. (Foto: tau)

Die AWO Kindertagesstätte Am Kalkofen hat ihr 30-jähriges Bestehen mit einem großen Fest und einem Blick auf drei bewegte Jahrzehnte gefeiert. Zahlreiche Gäste kamen zusammen, um das Jubiläum zu würdigen. Einrichtungsleiter Stefan Dadzio begrüßte Kinder, Eltern, Mitarbeiter und Ehrengäste, darunter Bürgermeister Carsten Piellusch, Ortsbürgermeister Frank Zülich sowie Matthias Bludau vom AWO Bezirksverband Hannover. In seiner Rede betonte er die besondere Bedeutung der Einrichtung für Generationen von Familien.

Ein Ort voller Erinnerungen

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1996 hat sich die Kita Am Kalkofen zu einem festen Bestandteil des Lebens in Blumenau entwickelt. „Wir sehen hier einen Ort, an dem Kinder gespielt, gelernt, gelacht und ihre ersten Schritte in die Welt gemacht haben“, sagte Dadzio. Viele ehemalige Kitakinder seien heute selbst Eltern und brächten ihre eigenen Kinder in die Einrichtung. Der Leiter hob hervor, dass eine Kita vor allem von den Menschen lebe, die sie gestalten. Sein Dank galt den pädagogischen Fachkräften, den Eltern sowie der Arbeiterwohlfahrt als Träger. Auch die Stadt Wunstorf und zahlreiche Unterstützer hätten die Entwicklung über die Jahre begleitet. Besonders würdigte Dadzio die Arbeit der städtischen Mitarbeiter im Bereich Gebäude- und Außengeländepflege, die für einen reibungslosen Alltag sorgten. Ebenso dankte er Ingrida van Levern von der Musikschule Fröhlich, die die Einrichtung seit vielen Jahren musikalisch begleitet.

Entwicklung über drei Jahrzehnte

Die Kita startete 1996 mit drei Kindergartengruppen und 65 Kindern. Damals gehörten eine Leitung, sechs pädagogische Kräfte, eine Küchenkraft und zwei Reinigungskräfte zum Team. Bereits 1997 wurde eine vierte Gruppe eingerichtet. Im Jahr 2008 wandelte die Kita eine Kindergartengruppe in eine Krippengruppe um. 2012 kam eine fünfte Gruppe in Form eines Horts an der Außenstelle Oststadtschule hinzu. Seit 2017 spielt die Integration von Kindern mit Förderbedarf eine zunehmend wichtige Rolle. Aus der Einzelintegration entwickelten sich Integrationsgruppen, die heute fest zum Konzept gehören. Aktuell betreut die Einrichtung 96 Kinder. Zum Team zählen inzwischen 17 pädagogische Fachkräfte sowie weitere Mitarbeiter im Servicebereich.

Blick in die Zukunft

In seiner Ansprache betonte Dadzio, dass sich die Anforderungen an Bildung und Betreuung stetig verändern. Ziel bleibe es jedoch, Kindern einen sicheren und wertschätzenden Ort zu bieten, an dem sie sich entfalten können. Auch Matthias Bludau hob die Bedeutung der Einrichtung hervor. „Kinderlärm ist Zukunftsmusik und diese Musik erklingt in diesen Häusern seit über 30 Jahren“, sagte er. Das Jubiläum wurde schließlich als Anlass genutzt, auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückzublicken. Aus einer „zarten Pflanze“ sei, so das Fazit, in drei Jahrzehnten ein „ansehnlicher Baum“ geworden.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
north