Britische Tradition | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Britische Tradition

Die rote Siedlung: Klein London in der Oststadt. (Foto: privat)
Die rote Siedlung: Klein London in der Oststadt. (Foto: privat)
Die rote Siedlung: Klein London in der Oststadt. (Foto: privat)
Die rote Siedlung: Klein London in der Oststadt. (Foto: privat)
Die rote Siedlung: Klein London in der Oststadt. (Foto: privat)

Initiator Manfred Pietsch hat am 3. Oktober in der Oststadt an die britischen Wurzeln der Roten Siedlung erinnert. Bei strahlendem Sonnenschein lud er zu einer besonderen Jubiläumsveranstaltung ein. Für das Programm hatte Pietsch eine schottische Pipe Band verpflichtet. Zehn Piper und Drummer entführten die Zuhörer in der mit zwei großen Union Jacks geschmückten Danziger Straße musikalisch in die Highlands. Die britische Atmosphäre erinnerte viele Besucher an die Geschichte des Viertels. Auch eine Delegation der Royal British Legion Hannover Branch nahm an der Veranstaltung teil. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von dem privaten Engagement für die britische Geschichte in Wunstorf.

Anlass der Feier war das 75. Jubiläum der Wohnhäuser, die 1950 und 1951 nach britischen Vorgaben errichtet wurden. Sie waren für die Angehörigen der auf dem Fliegerhorst Wunstorf stationierten britischen Streitkräfte bestimmt. Die Briten bezeichneten die Siedlung als „Married Quarter“. In Wunstorf war das Wohngebiet dagegen vor allem unter dem Namen „Klein London“ bekannt.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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