Nach der Berichterstattung zum Triathlon haben sich weitere Personen zum Aus des Triathlons in Steinhude geäußert. Dazu gehört auch der Gastronom Tom Weppler vom Hotel „Marin“. Weppler kritisiert vor allem, dass man hier das Potential des Triathlons für die Region und den Ort nicht erkannt hat. Dabei erinnert er an die Bilder im Fernsehen von den Triathlon-Wettbewerben im Rahmen der FINALS. Bilder, die auch den ehemaligen Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer begeistert haben. „Solche Bilder hat es ewig nicht von Steinhude gegeben. Mehr Werbung gibt es nicht“, so Bredthauer in seinem Statement zum Aus des Triathlons. Und Werbung ist wichtig, wie auch Hotelier Weppler weiß. Gerade, wenn man Gäste für Übernachtungen gewinnen will.
Allerdings kann die Gastronomie gut mit dem Tagestourismus leben, erläutert er, bei dem das anders aussieht. Und so gehörte er zu den wenigen, die ihre Freude über die FINALS auch vor Ort gezeigt haben. Trotz anders lautender Äußerungen hat die Politik keineswegs vorab mit ihm gesprochen. „Die Veranstaltung wurde nicht in den Ort getragen“, kritisiert Weppler rückblickend. Sollte es zu einer Neuauflage kommen, sollte man vorab alle an einen Tisch bringen, so Weppler. Auch für den Ortsbürgermeisterkandidat Nils Hoffmann steht Kommunikation mit den Geschäftsleuten und Anwohnern im Hinblick auf eine Neuauflage an erster Stelle.