Die Otto-Hahn-Schule hat ihre Absolventen verabschiedet. Insgesamt erhielten 135 Schüler des Jahrgangs 10 der Haupt- und Realschule sowie 20 Schüler des Jahrgangs 9 der Hauptschule ihre Abschlusszeugnisse. Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Beiträgen begleitet. Bürgermeister Carsten Piellusch richtete in seinem Grußwort den Blick auf die Zukunft der Absolventen. Er ermutigte sie, weiterhin zu lernen, Herausforderungen anzunehmen und ihre Chancen zu nutzen. Zufriedene und qualifizierte Menschen seien für die Stadt von großer Bedeutung. Auch Vertreter der Eltern und des Fördervereins verabschiedeten die Schüler mit persönlichen Worten. Für die Schülerschaft übernahmen Lea Schneider und Jesse Teigeler die Abschiedsworte.
Schulleiterin Helga Radtke würdigte die Leistungen der Schüler. Sie zog einen Vergleich mit einem sportlichen Wettkampf, bei dem Einsatz, Ausdauer und Teamgeist gefragt seien. Dabei machte sie auch deutlich, dass manche Schüler Umwege in Kauf nehmen mussten, letztlich aber ihr Ziel erreicht hätten. Die Ergebnisse des Abschlussjahrgangs spiegelten diese Anstrengungen wider. Jeder Abschluss sei ein Beleg für Durchhaltevermögen und persönliche Entwicklung, betonte die Schulleiterin. Zum Abschluss wurden acht Schüler für besondere Leistungen und soziales Engagement geehrt. Fünf von ihnen erhielten zusätzlich ein Geschenk der Stadt, überreicht durch den Bürgermeister. Zu den Ausgezeichneten gehören: Glib Gryoriev, Zoey Chopov, Lydia Nasser, Jesse Teigeler, Rahimi Ahmad Sodais, Lea Schneider, Egge Zülf und Paul Vetter.
Der Abiturjahrgang des Hölty-Gymnasiums blickt auf einen erfolgreichen Abschluss zurück. Insgesamt 106 von 111 zur Prüfung zugelassenen Schülern haben bestanden. Die Durchschnittsnote des Jahrgangs liegt bei 2,4. Zwei Absolventen erreichten demnach die Bestnote 1,0: Toby Jay Rachner und Pawel Angelo Albrecht. Insgesamt 29 Schüler schlossen mit einer Note zwischen 1,0 und 1,9 ab. Neben den schulischen Leistungen wurde auch besonderes Engagement gewürdigt. Lisa Vetter erhielt den Preis der Stadt Wunstorf für ihr soziales Engagement. Das diesjährige Abimotto lautete „CABIno Royale – um jeden Punkt gepokert“. In seiner Abiturrede stellte Schulleiter Robert Conrad die Botschaft „Du bist gut genug“ in den Mittelpunkt. Er betonte, dass ein Mensch mehr sei als seine Noten, und würdigte sowohl die Bestleistungen als auch die individuellen Wege der Absolventen. Mit Blick auf das Abimotto hob Conrad hervor, dass sich der Einsatz der Schüler gelohnt habe. Zugleich ermutigte er die jungen Erwachsenen, ihren eigenen Weg zu gehen und Verantwortung in Gesellschaft und Beruf zu übernehmen. Dabei sprach er auch aktuelle Themen wie Zukunftsängste, gesellschaftliche Erwartungen und die Bedeutung von Zuversicht an.
Auch die Evangelische IGS hat Zeugnisse an 45 Abiturientinnen und Abiturienten überreicht. Darunter gab es einmal die Traumnote 1,0. Finnja Rutsatz erreichte dieses Ergebnis und erhielt als Jahrgangsbeste eine besondere Würdigung. Das Motto des Jahrgangs lautete „Abi, the winner takes it all“. Die IGS hat außerdem zahlreichen Schülern des 10. Jahrgangs die Abschlusszeugnisse überreicht.