Erst Straßenausbau – dann Entscheidung zur Grundstücksnutzung | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Erst Straßenausbau – dann Entscheidung zur Grundstücksnutzung

Das von einer Bebauung befreite Grundstück, liegt direkt an der schönen Aue. (Foto: gk)
Das von einer Bebauung befreite Grundstück, liegt direkt an der schönen Aue. (Foto: gk)
Das von einer Bebauung befreite Grundstück, liegt direkt an der schönen Aue. (Foto: gk)
Das von einer Bebauung befreite Grundstück, liegt direkt an der schönen Aue. (Foto: gk)
Das von einer Bebauung befreite Grundstück, liegt direkt an der schönen Aue. (Foto: gk)

Für die Mühlenstraße, eine reine Wohnstraße, die sich vor allem durch ihren schmalen Querschnitt und fehlende Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität auszeichnet soll es möglichst Verbesserungen geben. Dafür haben sich sowohl der Bauausschuss als auch der Verwaltungsausschuss ausgesprochen.

Die Wiederherstellung des historischen Charakters der Mühlenstraße bei gleichzeitiger Herstellung von Barrierefreiheit im öffentlichen Straßenraum und die Entwicklung der Straße als Aufenthalts-, Spiel- und Begegnungsraum stehe ebenso im Fokus, wie die Entwicklung eines umsetzungsfähigen Konzeptes zur Lenkung des Kfz-Verkehrs und zum Umgang mit den fehlenden Stellplätzen, beschreibt ein Rahmenplan die Situation des Ortsbereich an der Mühlenstraße.

Der Beschluss, bei dem es auch um die Frage der Gestaltung der freigewordenen Fläche des Grundstücks Mühlenstraße 11 bis 13 ging, sieht allerdings zunächst eine Straßenerneuerung und -gestaltung vor, bevor über die zukünftige Nutzung dieser Fläche entschieden werde.

„Die gesamte Maßnahme ist aus Mitteln der Städtebauförderung förderfähig. Vom zeitlichen Ablauf her plant die Verwaltung, zunächst den Ausbau der Mühlenstraße vorzunehmen, und dann die Gestaltung der danebenliegenden Grün- und Stellflächen zu gestalten”, erklärte Dr. Thomas Wolf.

„Das Grundstück Mühlenstraße 11 bis 13 ist auf Grundlage der Beratung nach Abschluss des Straßenausbaus zu gestalten. Die erforderlichen Mittel werden im Haushalt 2026 bereitgestellt“, heißt es im aktuellen Beschluss.

Das der Straßenausbau notwendig ist, beschreibt der Rahmenplan ebenfalls deutlich: „Der enge Straßenquerschnitt und die vor den Gebäuden parkenden Autos beeinträchtigen und behindern das Befahren und die Benutzung der Straße. Eine Wendemöglichkeit im öffentlichen Straßenraum ist nicht gegeben. Der hintere Bereich der Mühlenstraße kann vom Rettungsdienst nicht befahren werden und Kfz-Begegnungsfälle sind kaum möglich.

Zudem fehlen Stellplätze für die Anwohnerinnen der Straße. Der Mündungsbereich mit der Lange Straße stellt aufgrund der schlechten Einsehbarkeit und der hohen Kfz-Geschwindigkeiten auf der Lange Straße eine Verkehrsgefährdung dar.“

Für die Gestaltung des Grundstücks lagen dem Bauausschuss wie auch dem Verwaltungsausschuss bereits drei Skizzen der Verwaltung zur Diskussion vor, die die freie Fläche als Kommunikationsbereich, als gestaltete Erholungs- und Begegnungsfläche vorsieht, auf dem sowohl Sitzbänke wie auch Spielgeräte neben einer Baumbepflanzung Platz finden könnten.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
north