Die Johanniter aus Wunstorf haben bei den Finals am Steinhuder Meer in fünf Tagen mehr als 1.000 Einsatzstunden geleistet. Gemeinsam mit weiteren Hilfsorganisationen sorgten die ehrenamtlichen Helfer dafür, dass Sportler und Besucher rund um die Wettkampfstätten jederzeit medizinisch versorgt werden konnten. Für diese Aufgabe standen 120 Ehrenamtliche unter der Abschnittsführung des Johanniter-Ortsverbands bereit. Unterstützt wurden sie von Johannitern aus Hannover, Langenhagen, Ronnenberg, Schwarmstedt und Landesbergen sowie Einsatzkräften des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Barsinghausen und des Deutschen Roten Kreuzes aus Neustadt.
Die Zahl der medizinischen Einsätze blieb nach Angaben der Johanniter insgesamt überschaubar. „Wir haben damit gerechnet, dass unter der Woche vergleichsweise wenig los sein wird“, sagte Führungsassistent Fabrice Louis. Zu den häufigsten Behandlungen gehörten kleinere Verletzungen wie Schürfwunden und Prellungen. Für schwerere Notfälle hielten die Einsatzkräfte jedoch jederzeit die notwendigen Ressourcen bereit. Da sich die Wettkämpfe über die Wasserfläche sowie die Orte Steinhude und Mardorf verteilten, musste der Sanitätsdienst an mehreren Stellen gleichzeitig präsent sein. Je nach Wettkampfprogramm standen mehrere Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie Krankentransportwagen bereit. Entlang der Triathlonstrecken waren zusätzlich Fahrrad- und Fußstreifen unterwegs. „Unsere Einsatzmittel haben wir gezielt an verschiedenen Standorten positioniert. Gerade bei einer so weitläufigen Veranstaltung ist es wichtig, nah am Geschehen zu sein und im Notfall schnell helfen zu können“, sagte Einsatzabschnittsleiter Jonas Tumbrinck.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgte auch die enge Zusammenarbeit mit den Veranstaltern und weiteren Organisationen vor Ort. Dazu gehörten unter anderem die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die Feuerwehr Steinhude, die Wettfahrtvereinigung und die Polizei. Ein Einsatz dieser Größenordnung sei nur durch sorgfältige Planung und ein eingespieltes Team möglich, betonte Tumbrinck. „Ich bin sehr stolz auf die hohe Professionalität, die unsere Ehrenamtlichen an allen fünf Tagen gezeigt haben. Der Einsatz hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig das Zusammenspiel aller Beteiligten ist und dass eine Veranstaltung dieser Größe nur mit ehrenamtlichem Engagement möglich ist.“