Badeinsel Steinhude | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Badeinsel Steinhude

Erfreut sich großer Beliebtheit: Badeinsel. (Foto: wb)
Erfreut sich großer Beliebtheit: Badeinsel. (Foto: wb)
Erfreut sich großer Beliebtheit: Badeinsel. (Foto: wb)
Erfreut sich großer Beliebtheit: Badeinsel. (Foto: wb)
Erfreut sich großer Beliebtheit: Badeinsel. (Foto: wb)

Vor einem Jahr legte die Firma inspektour ein Konzept zur Badeinsel vor. Ein Konzept, das in den entsprechenden Gremien nicht gerade mit Beifall aufgenommen wurde. Außer, dass man sich entschlossen hat, aufgrund einer Privatinitiative Calisthenics-Geräte in einem Bereich der Badeinsel aufzustellen, ist seitdem nichts weiter passiert. Nun fand auf Initiative der SPD-Steinhude eine Mit-mach-Aktion zur Badeinsel statt. In der Kritik der Bürgerinnen und Bürger stand vor allem der Müll und Dreck in den Randbereichen, offene Duschen im Strandbereich, fehlende Toiletten und Umkleiden in Strandnähe und fehlende Sitzmöglichkeiten im Bereich der Liegewiese. Außerdem wurde die unbefriedigender Verkehrssituation in den Ferien und fehlende Park+Ride Möglichkeiten an Saisontagen kritisiert. Gerade der letzte Punkt zeigt, dass einige Elemente während des Stadtexperimentes 2021/22 gut ankamen und nun vermisst werden.

Die Ideen überschneiden sich teilweise mit dem Konzept von inspektour. So hätte man gerne eine zeitgemäße Gastronomie, einen zusätzlichen Kiosk, Erweiterung des Spielplatzes und eine Umgestaltung des Parkplatzes. Hier wünscht man sich eine Zone zum Beladen und Entladen, Behindertenparkplätze und Fahrradstellplätze. Außerdem hätte man gerne mehr Schattenplätze im Strandbereich und auf der Liegewiese, Erhaltung des Zeltlagerplatzes plus Ergänzung der Ausstattung, Badeaufsicht in der Saison und eine Hundewiese. Bisher durften Hunde nur außerhalb der Saison zur Vergrämung der Gänse auf die Badeinsel. Im Gegensatz zum Konzept, das den Abriss des bestehenden Gebäudes „Meereslauschen” als zukunftsträchtige Lösung vorgeschlagen hat, wurde dessen Erhalt und die Sanierung befürwortet. Kein Thema waren eventuelle Maßnahmen zur Saisonerweiterung.

Zu den Ideen hat auf Nachfrage Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer (CDU) Stellung bezogen. Zwar begrüßt sie die Badeaufsicht, hält sie aber ohne Eintritt für die Badeinsel nicht für umsetzbar. „Da müsste es sicherlich eine Zusammenarbeit mit dem Wunstorf Elements geben“, so Schweer. Mangels Infrastruktur auf der Badeinsel hält sie einen festen Zeltlagerplatz nicht für realisierbar. Einen temporären Zeltlagerplatz gibt es für Jugendpflege, Feuerwehr und so weiter, was nicht ausgeweitet werden sollte. Eine Umgestaltung des Parkplatzes wird sich im Rahmen der Umsetzung des Verkehrskonzeptes ergeben, so Schweer. Eine Rolle spielt dabei aber auch die künftige Nutzung der Badeinsel. Im Hinblick auf mehr Schattenplätzen kann sich die CDU die Aufstellung von Strandkörben, Sonnenschirmen oder auch Strandmuscheln vorstellen.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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