Triathleten trumpfen auf | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Triathleten trumpfen auf

Am schönen Wörthersee in Österreich: Das Team aus Wunstorf. (Foto: privat)
Am schönen Wörthersee in Österreich: Das Team aus Wunstorf. (Foto: privat)
Am schönen Wörthersee in Österreich: Das Team aus Wunstorf. (Foto: privat)
Am schönen Wörthersee in Österreich: Das Team aus Wunstorf. (Foto: privat)
Am schönen Wörthersee in Österreich: Das Team aus Wunstorf. (Foto: privat)

Sieben Triathleten aus Wunstorf haben den Ironman Kärnten in Klagenfurt erfolgreich bewältigt und damit den Höhepunkt monatelanger Vorbereitung erreicht. Die befreundeten beziehungsweise familiär verbundenen Felix Heimberg, Malte Wortmann, Robin Pohler, Marc Postner, Jens Wortmann vom 1. Wassersport-Verein Wunstorf sowie Svea Pohler und Dennis Richter waren beim 29. Ironman am Start. Während Jens Wortmann bereits seine zwölfte Langdistanz absolvierte und Marc Postner seine zehnte, betraten die übrigen fünf als „Rookies“ Neuland und gingen entsprechend aufgeregt in den Wettkampf.

Bei nahezu optimalen Bedingungen begann der Wettkampf mit 3,8 Kilometern Schwimmen im rund 22 Grad warmen, türkisfarbenen Wörthersee. Ein besonderes Erlebnis war der letzte Kilometer durch einen schmalen Kanal, in dem die Athleten von zahlreichen Zuschauern lautstark angefeuert wurden. Unter ihnen befanden sich auch sechs mitgereiste Familienmitglieder. Malte Wortmann überzeugte bereits im Wasser und kam nach starken 57:02 Minuten als 81. von insgesamt 2.772 Teilnehmern aus dem See. Anschließend folgten 180 Kilometer auf dem Rad, die in zwei Runden rund um den Wörthersee und durch die hügelige Landschaft nahe der slowenischen Grenze führten. Malte Wortmann, Robin Pohler und Felix Heimberg absolvierten die Strecke in etwas mehr als fünf Stunden, während Svea Pohler knapp sieben Stunden unterwegs war.

Bei Temperaturen um 25 Grad stand zum Abschluss der Marathonlauf über 42,195 Kilometer an. Hier mussten alle sieben Teilnehmer den hohen Belastungen Tribut zollen. Dennoch kämpften sie sich – teils mit Gehpausen – bis ins Ziel. Für die „Rookies“ hielt die Veranstaltung einen besonderen Moment bereit: Rund 50 Meter vor dem Ziel durften sie als Zeichen ihrer ersten erfolgreichen Langdistanz die traditionelle Glocke läuten, ein emotionaler Höhepunkt, den alle sichtlich genossen. Für Jens Wortmann hatten die Zielankünfte eine besondere Bedeutung. Nach einem Fußbruch vor 15 Monaten und einer Hüftoperation vor neun Monaten war der Start lange unsicher gewesen. Gemeinsam mit seinem Sohn Malte und seinem Schwiegersohn Felix ins Ziel zu kommen, stellte für ihn ein herausragendes Erlebnis dar.

Ergebnisse

Die Ergebnisse sorgen auch für Bewegung in der ewigen Bestenliste des 1. Wassersport-Vereins Wunstorf, die durch die neuen Zeiten deutlich verändert wurde.

  • Malte Wortmann: 10:03:04 Stunden
  • Robin Pohler: 10:34:22 Stunden
  • Felix Heimberg: 11:27:43 Stunden
  • Dennis Richter: 11:35:56 Stunden
  • Marc Postner: 12:29:14 Stunden
  • Jens Wortmann: 12:30:00 Stunden
  • Svea Pohler: 13:49:36 Stunden


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
north