Finals: Lob und Kritik | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Finals: Lob und Kritik

Nicht überall voll: Die Radstrecke durch den Ort. (Foto: wb)
Nicht überall voll: Die Radstrecke durch den Ort. (Foto: wb)
Nicht überall voll: Die Radstrecke durch den Ort. (Foto: wb)
Nicht überall voll: Die Radstrecke durch den Ort. (Foto: wb)
Nicht überall voll: Die Radstrecke durch den Ort. (Foto: wb)

Insgesamt waren die Triathlon Wettbewerbe im Rahmen der Finals eine sehr gelungene und auch mitreißende Veranstaltung. Ein Resümee, das Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer und Projektleiter Rüdiger Sauer von der Deutschen Triathlon Union (DTU) im Nachgang übereinstimmend trafen. Etwas Kritik gab es aber auch.


Wir wollen allen gerecht werden. Einwohnern, Gästen und Veranstaltern.
Wir wollen allen gerecht werden. Einwohnern, Gästen und Veranstaltern.

Wir wollen allen gerecht werden. Einwohnern, Gästen und Veranstaltern.

Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer

Nach Angaben der DTU verfolgten rund 13.000 Zuschauerinnen und Zuschauer direkt an der Uferpromenade die Wettkämpfe. Die Begeisterung der Zuschauer sprang schnell auf die Athletinnen und Athleten über, die es mit herausragenden Leistungen auf höchstem sportlichen Niveau dankten. So weit die DTU. Ortsbürgermeisterin Schweer freute sich nicht nur über die hervorragende Atmosphäre und Leistungen sondern auch über einen ganz besonderen Blick auf das Steinhuder Meer. „Es wurden neben dem sportlichen Erlebnis auch wunderschöne Drohnenaufnahmen von Steinhude gezeigt. Das macht doch Lust auf „Meer““, so Schweer. Rückblickend lobte Sauer auch den konstruktiven Austausch mit Ämtern, Behörden, lokalen Geschäften und Betreibern.

Informationen zu spät

Schweer vermisste dagegen ein Vorbereitungsgespräch Im Vorfeld der Veranstaltung. „Leider wurden die Finals an uns vorbei organisiert. Da gibt es Verbesserungspotential“, so Schweer. Dabei verweist sie auf die Einbindung der örtlichen Verantwortlichen bei den vergangenen Triathlon Wettbewerben am Steinhuder Meer. Kritik gab es auch im Hinblick auf die Sperrungen an den Veranstaltungstagen. Die Informationen kamen nicht rechtzeitig. Eine Kritik, die auch Schweer von Betroffenen gehört hat. Gerade für mobilitätseingeschränkte Personen war es an diesen Tagen nicht leicht ans Ziel zu gelangen beziehungsweise nicht möglich. Gestützt wird dieser Eindruck durch einen Leserbrief, der dieser Redaktion vorliegt. Da eine Anreise weder per PKW noch per Bus für den Betroffenen möglich war, musste er eine Einladung absagen. Eine andere Planung war mangels Informationen im Vorfeld über Sperrungen nicht möglich gewesen.

Weitere Großveranstaltungen

Schweer kann sich durchaus weitere Großveranstaltungen vorstellen, wenn sie nicht zu oft auftreten. „Jedes Jahr die Finals oder eine ähnliche große Veranstaltung wäre sicherlich zu viel“, so Schweer. Dabei verweist sie auch darauf, dass vier Veranstaltungstage plus zwei Tage für Vorbereitung und Nachbereitung schon ein langer Zeitraum wäre. Schließlich darf man die Geduld der Steinhuderinnen und Steinhuder nicht überstrapazieren.

An der Strecke: Die Einsatzkräfte der Johanniter. (Foto: Peer Gongoll)
An der Strecke: Die Einsatzkräfte der Johanniter. (Foto: Peer Gongoll)

Fünf Tage im Dauereinsatz

Die Johanniter aus Wunstorf haben bei den Finals am Steinhuder Meer mehr als 1.000 Einsatzstunden geleistet. Rund 120 ehrenamtliche Helfer sicherten die Wettkämpfe an fünf Tagen sanitätsdienstlich ab. Die Zahl der medizinischen Versorgungen blieb dabei überschaubar.

Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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