Der Kunstverein Wunstorf widmet sich mit der Ausstellung „Utopia – Aufbruch oder Untergang?“ dem Blick in die Zukunft und zeigt, wie Comic-Künstler mögliche Welten zwischen Hoffnung und Krise entwerfen. Das Medium Comic bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten: Zeichner können Visionen frei entwickeln und ohne technische oder inhaltliche Grenzen darstellen. Mit Stift, Papier oder Tablet entstehen so Entwürfe, die gesellschaftliche Fragen aufgreifen und neue Perspektiven eröffnen.
Die Ausstellung ist international besetzt und vereint bekannte Namen der Szene mit regionalen Künstlern. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Jennifer Daniel, Thomas von Kummant, Ralf Marczinczik, Josephine Mark, Hatiye Garip, Uli Oesterle, Jörg Hartmann, Thilo Krapp sowie Michael Vogt und Olaf Brill. Auch Künstler aus der Region und darüber hinaus sind vertreten, darunter Miguel Fernandez aus der Steinhuder-Meer-Region und Xu Jingru aus Shenzhen. Ergänzt wird die Schau durch zahlreiche weitere Positionen aus Europa und dem norddeutschen Raum.
Inhaltlich spannt die Ausstellung einen Bogen von optimistischen Zukunftsentwürfen bis hin zu kritischen Szenarien. Die Arbeiten setzen sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen, technologischen Veränderungen und globalen Herausforderungen auseinander. Dabei eröffnen die Comics neue Blickwinkel und regen zur Auseinandersetzung mit möglichen Zukünften an.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 5. Juli um 11.15 Uhr in der Abtei eröffnet. Besucher können die Werke bis zum 26. Juli besichtigen. Organisiert wird die Schau von Stephan Probst gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden des Kunstvereins, Jobst Heizmann.