Digitale Nachbarschaft | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Digitale Nachbarschaft

Sollen die digitale Vernetzung in dörflichen Regionen stärken: Spezielle Apps. (Foto: KI generiertes Bild)
Sollen die digitale Vernetzung in dörflichen Regionen stärken: Spezielle Apps. (Foto: KI generiertes Bild)
Sollen die digitale Vernetzung in dörflichen Regionen stärken: Spezielle Apps. (Foto: KI generiertes Bild)
Sollen die digitale Vernetzung in dörflichen Regionen stärken: Spezielle Apps. (Foto: KI generiertes Bild)
Sollen die digitale Vernetzung in dörflichen Regionen stärken: Spezielle Apps. (Foto: KI generiertes Bild)

In Dedensen, einem Stadtteil von Seelze, ist die App Stadt.Land.Funk (ehemals Dorffunk-App) im Einsatz und wird laut Aussage der Verwaltung in Seelze gut angenommen. „Die App ist so gut wie die Multiplikatoren, die sich in den Ortsteilen engagieren“, erklärt Katja Volkhardt, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Seelze. Daten zur Nutzung konnten regelmäßig ausgewertet und mit den Ortsvertretern geteilt werden. Die Nachfrage nach einer Fortführung sei vorhanden, doch die Konditionen für die neue App „Stadt Land Funk“ sind noch unklar. Ein einheitliches Preismodell gibt es nicht, die Stadt Seelze wartet noch auf ein konkretes Angebot, von dem wiederum die Zukunft des Tools abhängt. Jede Kommune muss ein eigenes Angebot anfordern.

Grundsätzlich steht die App allen kleineren Ortsteilen offen, größere Stadtteile wie Letter und Seelze gelten nach bisherigen Erfahrungen aber als weniger geeignet. Bei ausdrücklichem Wunsch könnten sie jedoch eingebunden werden, heißt es. Seelze steht auch mit Wunstorf und weiteren Regionskommunen im regelmäßigen Austausch über die Einführung der neuen App. Schon bei der Dorffunk-App gab es eine enge interkommunale Abstimmung. Wunstorf prüft die Einführung der App für Blumenau. Aus dem Ortsteil wurde ein entsprechender Wunsch geäußert. Politische Beschlüsse liegen ebenfalls vor. Allerdings, so betont Wunstorfs Stadtsprecher Daniel Pfingsten, würde eine solche App nicht durch die Stadt bespielt und betrieben, sondern durch die Akteure vor Ort. Sie biete Elemente wie Flohmarkt, Chats und Veranstaltungsankündigungen. „Wir haben zunächst einen Interessenbogen hinterlegt und stehen noch komplett am Anfang, eigentlich sogar noch einen Schritt davor“, so Pfingsten.

Im Rahmen der Gespräche müsse zudem geklärt werden, ob die Voraussetzungen der Vergangenheit noch gegeben sind oder ob es Entwicklungen gab, die vielleicht nicht mehr durch den vorliegenden Beschluss gedeckt sind, sagt Pfingsten. Die Stadt selbst plant den Betrieb einer eigenen App. Auf dieser soll die bestehende Homepage gespiegelt werden. Hintergrund ist, dass ganz allgemein die Zugriffe auf Angebote vermehrt über das Smartphone getätigt würden. „Auch dieser Entwicklung wollen wir Rechnung tragen und eine auf das Smartphone ausgerichtete und benutzerfreundliche Oberfläche anbieten“, sagt Pfingsten. Über die App sollen dann die bekannten Dienstleistungen der Verwaltungen in Anspruch genommen werden können.

Aufrufe Website

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Sollen Zielgruppen erreichen: Die Social Media-Kanäle der Stadt. (Grafik: Wunstorfer Stadtanzeiger)

Direkte Kommunikation im Fokus

Die Stadt Wunstorf setzt vermehrt auf direkte Kommunikation über soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram. Mit mehreren Kanälen will die Verwaltung Bürger erreichen und Transparenz schaffen. Doch wie breit wirkt diese Strategie – und wo liegen die Grenzen digitaler Kommunikation?

André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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