Wie in jedem Jahr hat der THW-Ortsverband Wunstorf seine Partner, Freunde und ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfer zum traditionellen Jahresempfang 2026 eingeladen. Es kamen 80 Teilnehmer, davon etwa 30 Gäste aus Politik, Rettungsorganisationen, Polizei und Bundeswehr aus den Stadtgebieten Garbsen, Neustadt und Wunstorf. Der Ortsbeauftragte Udo Wunnenberg ging auf die Herausforderungen des THW und die Lage in der Ukraine ein und blickte auf die Einsätze, Übungen und Veranstaltungen des Ortsverbandes sowie die Aktivitäten der THW-Jugend im vergangenen Jahr ein. Der THW-Ortsverband Wunstorf ist technisch und personell (109 Einsatzkräfte, davon 12 Junghelfer) sehr gut aufgestellt. Wegen eines einsatzschwachen Jahres 2025 (14 Einsätze und Hilfeleistungen) wurde vor allem viel Dienstzeit in die fachliche Ausbildung der Zivil- und Katastrophenschützer im Technischen Zug und Stab investiert.
Nach den regulären Abberufungen und Berufungen fanden Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit und Auszeichnungen für besondere Leistungen statt. Der Landesbeauftragte für Bremen und Niedersachsen, Jörg Eger, zeichnete unter anderem Christian Dunst, Torsten Kummer und Niklas Rang mit dem Helferzeichen in Gold aus. Für überdurchschnittliche Leistungen wurde Timo Helke mit dem Helferzeichen in Gold mit Kranz geehrt. In seinem Ausblick auf das laufende Jahr 2026 verkündete Wunnenberg, dass im Herbst endlich, nach weit mehr als 10 Jahren Projektzeitraum, der Spatenstich für den Neubau einer THW-Liegenschaft in Wunstorf stattfindet. Ein Höhepunkt im Jahr 2026 war bereits der 1. Platz der THW-Mannschaft beim Boßelturnier des Lufttransportgeschwaders (LTG) 62. Am 19. August startet eine neue Grundausbildungsgruppe.
Nach der Ansprache des Landesbeauftragten zur sicherheitspolitischen Lage und der Rolle des THW, hielten viele weitere Gäste Grußworte und betonten das hohe einsatzmäßige und gesellschaftliche Engagement des THW-Ortsverbandes. Besonders dankten Wunnenberg und Eger stellvertretend für die Bundesregierung dem Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt für den deutlichen Zuwachs der benötigten finanziellen Mittel für den Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland.