Alle für die Katastrophenhilfe in Venezuela eingesetzten A400M des Lufttransportgeschwaders (LTG) 62 und das eingesetzte Personal sind seit am 3. Juli wieder wohlbehalten zurück. Damit sei die Katastrophenhilfe nach acht Tagen vorläufig beendet. Es gab 58 Flüge (sowohl in das / aus dem Einsatzgebiet aus / nach Deutschland als auch sogenannte „Umläufer“, das heißt Flüge mit Personal/Material von zum Beispiel Aruba aus nach Venezuela, dazu blieben A400M in Curacao stationiert), rund 110 Tonnen Fracht, den Transport von 308 Hilfskräften und 24 Rettungshunden, den Einsatz von 128 Soldatinnen und Soldaten vom LTG 62 und beteiligten Dienststellen mit 266 Flugstunden des A400M.
Die Schnelleinsatzeinheit Bergung Ausland (SEEBA) des THW kehrte ebenfalls am 3. Juli nach einem einwöchigen Einsatz in Venezuela zurück. Der THW-Ortsverband Wunstorf leistete gemeinsam mit weiteren Ortsverbänden aus dem Regionalbereich Hannover die Rückführung von Einsatzmaterial und Gepäck, sowie die Verpflegung der Einsatzkräfte nach der Landung auf dem Fliegerhorst. Nach der Passagierabfertigung wurden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit 90 Lunch-Paketen durch den Stab des THW-Ortsverbandes Wunstorf verpflegt und traten ihre Rückreise per Bus an. Das Gepäck wurde parallel ebenfalls durch den THW-Ortsverband Bückeburg mit einem Lkw zurücktransportiert. Vier weitere Lkw aus den Ortsverbänden Hannover/Langenhagen, Springe und Wunstorf überführten die Ausrüstung der SEEBA zurück in das THW-Logistikzentrum in Hilden (NRW). Koordiniert wurde dieser Logistikeinsatz durch den Zugtrupp sowie durch einen Lage- und Koordinierungsstab des Wunstorfer Ortsverbandes. Danke sagte für den ehrenamtlichen Einsatz die THW-Präsidentin Sabine Lackner.