Die Amphibienwanderungen haben eingesetzt, weshalb in mehreren Bereichen des Stadtgebiets ab Freitag, 27. Februar, verkehrslenkende Maßnahmen gelten. Sie dienen dem Schutz der Tiere, der Helfer des Naturschutzbundes NABU und der Autofahrer. Die K340/K39 wird zwischen Idensen und der Kläranlage Reiherwald im Idenser Moor täglich von 20 bis 6 Uhr gesperrt. Eine Umleitung führt über die K345, K329 und K40 durch Mesmerode. Außerhalb der Sperrzeiten weisen Gefahrenzeichen auf die Situation hin und mahnen zu vorsichtigem Fahren.
Im westlichen Abschnitt der Willi-Langhorst-Straße zwischen Hallenbad und Wohnbebauung gilt eine Vollsperrung. In der Straße Am Hohen Holz wird die Geschwindigkeit zwischen Zaunzentrale und Altens Ruh auf 10 km/h reduziert, ergänzt durch das Gefahrenzeichen „Amphibienwanderung“. Die Maßnahmen bleiben bestehen, bis die Wanderungen enden. Da deren Verlauf stark vom Wetter abhängt, kann keine genaue Terminierung erfolgen. Die ausgeschilderte Umleitung über Mesmerode verursacht maximal zwei Minuten Verzögerung und gilt als zumutbar.
Der NABU weist darauf hin, dass Amphibien nicht nur durch direktes Überfahren sterben. Auch der Luftsog vorbeifahrender Fahrzeuge kann innere Verletzungen verursachen oder die Tiere tödlich treffen. Daher wird darum gebeten, die Geschwindigkeit auch außerhalb der Sperrzeiten anzupassen.