Segen für ein langes Leben | Wunstorfer-Stadtanzeiger

23.06.2026 07:00

Segen für ein langes Leben

Ehrung in der Stiftskirche: 90 Konfirmanden. (Foto: privat)
Ehrung in der Stiftskirche: 90 Konfirmanden. (Foto: privat)
Ehrung in der Stiftskirche: 90 Konfirmanden. (Foto: privat)
Ehrung in der Stiftskirche: 90 Konfirmanden. (Foto: privat)
Ehrung in der Stiftskirche: 90 Konfirmanden. (Foto: privat)

Einmal im Jahr treffen sich auf dem Stiftshügel Menschen, die vor 50 (Goldene), 60 (Diamantene), 65 (Eiserne), 70 (Gnadene), 75 (Kronjuwelene) oder 80 Jahren (Eicherne) konfirmiert wurden. Es wurde vom Kirchenvorstand im Vorfeld recherchiert, um möglichst viele neue Adressen zu ermitteln. 220 Einladungen hat das Kirchenbüro der Stifts-Kirchengemeinde dann versandt. Denn dies sei eine gute Gelegenheit, einander wiederzusehen und in Erzählungen die Erinnerung an „damals“ zu wecken. Einige Adressaten schickten mit ihren Absagen (meistens aus Alters- oder Krankheitsgründen) Grüße an ihre ehemaligen Mitkonfirmanden. Mit knapp 90 Jubilaren feierten Pastor Volker Milkowski und der Kirchenvorstand dann einen Fest-Gottesdienst mit einem Segen für die weitere Lebenszeit.

Die „Engelkonfirmation“ mit 85 Jahren feierte Ruth Weyers aus Langenhagen. Sie ist 99 Jahre alt, geborene Plate und war mit 14 Jahren ein Engel im Krippenspiel zu Weihnachten in der Stiftskirche. „Die Engelkonfirmation ist sehr selten und wurde viele Jahre hier nicht gefeiert“, sagte Milkowski. Weitere Jubilare: Wolfgang Anderten ist Wunstorfer und ein bekannter Freund von Oldtimer-Traktoren, er feierte das 75-jährige Konfirmationsjubiläum. Hubert Kampmann beging sein 70-jähriges Jubiläum, er wohnte 19 Jahre in Wunstorf und lebt in Göttingen. Auch Kurt Schwerdfeger aus Winsen/Luhe feierte die 70-jährige Konfirmation. Er wurde von Pastor Schmidt-Clausen konfirmiert, der das Leben von Schwerdtfeger begleitet. Er selbst wurde auch Pastor und vor 55 Jahren von Pastor Schmidt-Clausen ordiniert. Das Elternhaus des 84-Jährigen befindet sich in der Magnusstraße. Beim anschließenden Mittagessen und Kaffeetrinken im Gemeindehaus, das von Konfirmanden des aktuellen Jahrgangs liebevoll unterstützt wurde, war Freude und Dankbarkeit zu spüren.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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