Ideen liegen auf dem Tisch | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Ideen liegen auf dem Tisch

Wird eher nicht temporär ausgeweitet werden: Fußgängerzone ab Graf-Wilhelm-Straße. (Foto: wb)
Wird eher nicht temporär ausgeweitet werden: Fußgängerzone ab Graf-Wilhelm-Straße. (Foto: wb)
Wird eher nicht temporär ausgeweitet werden: Fußgängerzone ab Graf-Wilhelm-Straße. (Foto: wb)
Wird eher nicht temporär ausgeweitet werden: Fußgängerzone ab Graf-Wilhelm-Straße. (Foto: wb)
Wird eher nicht temporär ausgeweitet werden: Fußgängerzone ab Graf-Wilhelm-Straße. (Foto: wb)

Eigentlich sollte die Sitzung am vergangenen Dienstag die letzte in dieser Wahlperiode sein. Aber dann kam alles anders. Im Arbeitskreis Steinhude wurde in den vergangenen Wochen ein möglicher Maßnahmenkatalog zur Saison 2027 erarbeitet und nun vorgestellt. Dabei stand alles unter der Prämisse, kurzfristig umsetzbar bei möglichst geringem finanziellen Aufwand. Denn Geld wurde in den Doppelhaushalt 2026/27 zur Umsetzung des Konzeptes nicht eingestellt. Somit schieden bereits im Vorfeld langfristige Maßnahmen wie die Schaffung eines Parkplatzes für Fahrradtouristen oder die Weiterentwicklung der Parkraumbewirtschaftung aus.

Übrig blieben kurzfristige Maßnahmen wie die Ausweitung der Stellplatzmarkierung. Ziel ist es dabei, durch eine deutlichere Markierung von Stellplätzen für mehr Verkehrsfluss zu sorgen. Hierfür will die Verwaltung zusammen mit dem Arbeitskreis Steinhude die einzelnen Straßenzüge ablaufen, wenn denn wieder die Einrichtung eines Arbeitskreises für die kommende Legislaturperiode beschlossen werden sollte. Erste Adressen sind dabei Straßenzüge wie Kamerun, Am Anger, Fischerweg oder auch Lindenhopsweg. Kurzum, man denkt da von innen nach außen. Dabei soll auch der Schotterparkplatz am Bruchdamm Markierungen erhalten. Da diese Maßnahme zeitlich aufwändig ist und Geld kostet, wird man nicht alle Straßenzüge für 2027 entsprechend abgehen und markieren können.

Eine weitere Maßnahme ist die Erneuerung und Erweiterung der Beschilderung, so dass Besucher zukünftig zum Parkplatz Bruchdamm geführt werden. Dieser soll in Parkplatz „Steinhuder Meer” umbenannt werden. Außerdem sollen Einbahnstraßen eingerichtet und die Verkehrsführung angepasst werden. Für Spitzentage soll es eine Kommunikationsstrategie in Abstimmung mit Polizei, Region Hannover und Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) geben. Wie umfangreich das bereits zur Saison 2027 funktionieren könnte, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Da es keine Vorlage zur den vorgestellten Maßnahmen gab, konnte auch nicht über sie abgestimmt werden. Somit wurde die Verwaltung beauftragt, eine entsprechende Vorlage zu erstellen. Gleichzeitig wurde eine neuerliche Sitzung für die erste Septemberhälfte angesetzt.

Fußgängerzone umstritten

Auf der Agenda stand auch die Einrichtung einer temporären oder saisonalen Fußgängerzone (FGZ), wie es sie schon an Wochenenden und Feiertagen während der Saison gibt. Dieser Vorschlag wurde seitens der Verwaltung befürwortet, warf aber fraktionsübergreifend einige Fragen im Ortsrat auf. So verwies Nils Hoffmann (SPD) darauf, dass sich die Anwohner nach entsprechenden Rücksprachen aktuell keine FGZ über das bisherige Procedere hinaus wünschen. Christian Broer (CDU) verwies für seine Fraktion darauf, dass eine FGZ nie Konsens im Ortsrat war.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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