Mehr Platz, mehr Schutz | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Mehr Platz, mehr Schutz

Vor den neuen Boxen (v.li.): Markus Saars, Tierärztin Charline Karasch, Tierärztin Marie-Luise Zimmermann und Geschäftsführerin Eileen Haucke.  (Foto: gi)
Vor den neuen Boxen (v.li.): Markus Saars, Tierärztin Charline Karasch, Tierärztin Marie-Luise Zimmermann und Geschäftsführerin Eileen Haucke. (Foto: gi)
Vor den neuen Boxen (v.li.): Markus Saars, Tierärztin Charline Karasch, Tierärztin Marie-Luise Zimmermann und Geschäftsführerin Eileen Haucke. (Foto: gi)
Vor den neuen Boxen (v.li.): Markus Saars, Tierärztin Charline Karasch, Tierärztin Marie-Luise Zimmermann und Geschäftsführerin Eileen Haucke. (Foto: gi)
Vor den neuen Boxen (v.li.): Markus Saars, Tierärztin Charline Karasch, Tierärztin Marie-Luise Zimmermann und Geschäftsführerin Eileen Haucke. (Foto: gi)

Das Tierheim Steinhuder Meer in Klein Heidorn hat feierlich die neue Quarantänestation eröffnet. Der Vorsitzende des Tierschutzvereins Wunstorf und Umgebung von 1934 (der Verein betreibt das Tierheim), Jörg Heimberg, dankte allen, die in den letzten Monaten das Tierheim aufgewertet haben. Gekostet hat die Quarantänestation 158.000 Euro, Heimberg berichtete aber noch über weitere Maßnahmen. So wurden ein neuer Hauswirtschaftsraum und ein Hundezwinger und mehrere Räume eingerichtet. Auch die Fassade des im Jahr 2000 gebauten Tierheimes wurde erneuert sowie ein Fahrzeug angeschafft. Ermöglicht wurde das alles durch Spenden und Erbschaften.

Gerne kamen zur Einweihung der Quarantänestation Wunstorfs Bürgermeister Carsten Piellusch und die Landtagsabgeordnete Wiebke Osigus (sie brachte eine neue Neustadt-Fahne mit). Sie freuten sich, dass die Möglichkeiten des Tierheims deutlich erweitert wurden. Piellusch hob die angemessenen Kostenerstattungen seit 2024 bei der Fundtierbetreuung hervor. Die Stadt Neustadt war nicht mit einem Vertreter anwesend, sie hatte sich vorher entschuldigt. Zu den Gästen zählten auch Mitglieder des Vereins Helfende Raben, der Verein unterstützte das Tierheim mit einer Spende von 3.500 Euro. Den Richtspruch hielt der Steinhuder Heiner Buhre, er koordinierte alle Maßnahmen. Er betonte, dass kein Geld zum Fester herausgeschmissen worden sei, es wurde alles sehr gut eingesetzt.

„Mit dem Neubau schaffen wir moderne und sichere Bedingungen, um neu aufgenommene Tiere zunächst getrennt zu versorgen und die Ausbreitung von Krankheiten im Tierheim zu verhindern. Damit stärken wir nachhaltig den Tierschutz in der Region und verbessern zugleich den Arbeits- und Gesundheitsschutz für unsere Mitarbeitenden“, sagte Tierheim-Geschäftsführerin Eileen Haucke. Wichtig sei, dass die Quarantänestation außerhalb des Tierheimgebäudes, aber auf deren Gelände gebaut wurde. „Es ist ein großer Meilenstein in der Geschichte unseres Tierheims“, so Haucke. Pünktlich zum Beginn der Kittensaison sei der Neubau für Katzen fertiggestellt. In jeder der beiden Stationen stehen 16 Boxen bereit. „Es geht darum, die Katzen zu separieren, die unter Umständen Krankheiten einschleppen können“, berichtet die Tierheim-Geschäftsführerin.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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