Mit Helm, Akku und Humor | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Mit Helm, Akku und Humor

Rohre im Weg: Die Altherrenriege muss improvisieren. (Foto: privat)
Rohre im Weg: Die Altherrenriege muss improvisieren. (Foto: privat)
Rohre im Weg: Die Altherrenriege muss improvisieren. (Foto: privat)
Rohre im Weg: Die Altherrenriege muss improvisieren. (Foto: privat)
Rohre im Weg: Die Altherrenriege muss improvisieren. (Foto: privat)

Seit vielen Jahren übernimmt Rüdiger Stucke am Gründonnerstag die Rolle des Tourguides bei der Radtour der Altherrenriege im TuS Wunstorf (AHR) – so auch dieses Mal. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass sich Zeiten ändern. Alle acht Teilnehmer gingen vorbildlich mit Fahrradhelm an den Start und waren ausnahmslos mit E-Bikes unterwegs. Die Akkus waren vollständig geladen – sowohl die der Räder als auch die der Fahrer, wie augenzwinkernd festgestellt wurde. Die Route führte zunächst am neuen Mountainbikeparcours vorbei, der sich reger Nutzung erfreute. Allerdings verzichtete die Gruppe darauf, diesen selbst auszuprobieren. Der Zahn der Zeit hatte bei dem einen oder anderen schließlich doch sichtbare Spuren hinterlassen.

Plötzlich war Schluss: Ein Weg, der in den vergangenen Jahren noch befahrbar gewesen war, endete diesmal abrupt. Ortskundig, wenn auch nur bedingt, wurde eine alternative Strecke gesucht – und gefunden. Doch an der Baustelle der neuen Umgehungsstraße wartete bereits das nächste Hindernis. Große Rohrleitungen versperrten den geplanten Weg. Mit Improvisationstalent und Muskelkraft gelang es der Gruppe dennoch, auch diese Hürde zu überwinden. Unverdrossen setzte die AHR ihre Fahrt in Richtung Großenheidorn fort. Dass die Straße in Liethe für den Autoverkehr gesperrt war, sorgte kurzzeitig für Ratlosigkeit. Über das Wegnersche Gehöft fand sich schließlich ein Ausweg, von dort ging es über Poggenhagen weiter in Richtung Ziel.

Eine wohlbekannte Bank entlang der Strecke lud zu einer verdienten Pause ein. Eierlikör aus Schokobechern und eine ordentliche Portion Schokoküsse sorgten dafür, dass neue Kräfte gesammelt werden konnten. Pünktlich zur verabredeten Zeit traf die Radgruppe im Restaurant Amphora ein. Dort warteten bereits fünf weitere Freunde, die mit dem Auto angereist waren. In der Wärme wurden zunächst die Lebensgeister geweckt, bevor die Speisen genossen wurden. Spiro und sein Team gaben sich alle Mühe – und das mit Erfolg. Auch nach vielen Jahren ging der Gesprächsstoff der Runde keineswegs aus. Dass der Ouzo dazu möglicherweise einen Beitrag leistete, wurde allerdings als bloßes Gerücht abgetan.

Ohne weitere Umwege machten sich die Teilnehmer später in kleinen Gruppen auf den Heimweg. Am Ende stand fest: Alle kamen unfallfrei und gesund zu Hause an.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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