Neue Grundschule mit größerer Sporthalle geplant | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Neue Grundschule mit größerer Sporthalle geplant

Der zukünftige Grundschulbau soll veranstaltungstaugliche Sporthalle bekommen. (Foto: gk)
Der zukünftige Grundschulbau soll veranstaltungstaugliche Sporthalle bekommen. (Foto: gk)
Der zukünftige Grundschulbau soll veranstaltungstaugliche Sporthalle bekommen. (Foto: gk)
Der zukünftige Grundschulbau soll veranstaltungstaugliche Sporthalle bekommen. (Foto: gk)
Der zukünftige Grundschulbau soll veranstaltungstaugliche Sporthalle bekommen. (Foto: gk)

Dass in Bad Nenndorf ein Grundschulneubau an der Bahnhofstraße errichtet und dafür die Planungen sowie Ausschreibungen auf Hochtouren laufen, ist längst bekannt. Dass diese Schule außerdem eine neue Sporthalle mit größeren Ausmaßen als bisher gedacht erhalten soll, das habe der Samtgemeinderat in einer nichtöffentlichen Sitzung so beschlossen, erklärt Erster Samtgemeinderat André Lutz gegenüber dieser Zeitung.

Die Planungen sehen demnach eine neue Sporthalle vor, die nicht nur ein Teil des Gesamtkonzepts zur Erneuerung des Schulstandorts, als Sportstätte für Grundschüler, ist, sondern eine Sportstätte, die als Zweifeld-Sporthalle mit bis zu 500 Zuschauerplätzen auch für größere Sportveranstaltungen geeignet ist.

Zunächst sei nur eine kleine Einfeldhalle geplant gewesen, so Lutz weiter, die aber auch zum Beispiel für Gymnastikgruppen sowie Tischtennis geeignet gewesen wäre. „Das ist dann noch einmal überdacht worden. Daraus wurde im Samtgemeindeausschuss schließlich die Entscheidung für eine Zweifeldhalle. Eine Zweifeldsporthalle heißt aber nicht, dass dort zwei komplette Spielfelder nebeneinander sind. Sondern dass man dies Halle in zwei Hälften während der Nutzung aufteilen kann.“

Die Entscheidung, dass dort eine neue Sporthalle mit einer entsprechenden Tribünenkapazität gebaut wird, habe die Politik bereits im vergangenen Jahr bekundet. Allerdings stand das Thema bisher nicht auf der Tagesordnung einer öffentlichen Sitzung der zuständigen politischen Gremien, bestätigt Lutz auf Nachfrage.

Das gesamte Bauvorhaben von Schule und Sporthalle wird mit einem Totalunternehmerverfahren, mit einem recht komplexen Vergabeverfahren eingeleitet. Die Überlegungen zur größeren Sporthalle stünden auch in Verbindung mit den Überlegungen zur Sporthalle in Waltringhausen: was macht man dort, und was macht man dort gegeben falls nicht? „Um im Vergabeverfahren für die Grundschule weiterzukommen, musste es etwas schnell gehen. Daher wurde es auch gleich im Samtgemeindeausschuss behandelt und so beschlossen“, so Lutz.

„Man habe sich nach näherer Betrachtung dazu entschieden, dies an der Sporthalle in Waltringhausen nicht zu tun. Eher diese Halle für Trainingszwecke instand zu setzen. Und für den Neubau der Halle in Bad Nenndorf sind die Mehrkosten voraussichtlich nicht so erheblich, wie der Aufwand in Waltringhausen gewesen wäre.“ Man könne es eher als „Kostenausgleich beschreiben“. Mit der größeren Halle könne man auch der Anforderung der Versammlungsstättenverordnung gerecht werden. Zum Beispiel für Einschulungen oder Sportfeste.

Zu den Kosten für diese größere Sporthalle könne er noch nichts sagen, da man gerade erst im Vergabeverfahren stecke. „Natürlich ist eine größere Sporthalle teurer als eine kleinere.“ Es gab schon unabhängig vom Schulvorhaben einen Beschluss und die Planung, die Sporthalle von Waltringhausen zu erweitern und zu sanieren. Diese Maßnahme hätte über sieben Millionen Euro gekostet.

Natürlich wird man am Ende sehen, was die Schule und was die Halle gekostet habe. Es liegen bereits Angebote vor, die jetzt ausgewertet werden, um Angebotsgespräche führen zu können. „Wenn alle Zahlen auf dem Tisch liegen, werden sie auch noch einer Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen. Dann könnte man gegebenenfalls auch noch einen Rückzieher machen.“

Bisher sind 30 bis 35 Millionen Euro geplant. Haushälterisch abgesichert sind bis zu 40 Millionen Euro. Die finale Entscheidung, wer die Schule und die Halle bauen sollen, ist für September geplant.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
north