In der vergangenen Ortsratssitzung haben die Mitglieder des Ortsrates mehrheitlich dem Raumprogramm zum Umbau der Grundschule zugestimmt. Die Vorlage stieß aber zunächst nicht auf ungeteilte Zustimmung. Es wurde angemerkt, dass ein pädagogisches Konzept nicht ersichtlich sei. Außerdem erschloss sich nicht jedem auf Anhieb die Vergrößerung des Verwaltungsbereiches. Gelobt wurde die Unterbringung des Dorfarchivs.
Für weitere Erläuterungen wurde die Sitzung kurz unterbrochen, so dass Schulleiterin Silke Klompmaker-Böhm sich ebenfalls zum Sachverhalt äußern konnte. So führte sie aus, dass der Bürgermeister den Wunsch an die Schule herangetragen hat, bereits zum Schuljahr 2027/2028 mit dem Ganztagsbetrieb zu beginnen. Dies wird auch seitens der Schule angestrebt, so dass nun zunächst ein pädagogisches Konzept für diesen Zeitraum ausgearbeitet werden muss. Anschließend folgt dann noch eins für den Betrieb nach erfolgtem Umbau. Da Lehrkräfte heute mehr Zeit (auch zur Vorbereitung) in der Schule verbringen als früher, ist eine Erweiterung des Verwaltungsbereiches sinnvoll.
Was die Schule aktuell überhaupt nicht hat, sind Fachräume wie beispielsweise ein Musikraum oder einen Medienraum. Diese sind aber in der aktuellen Raumplanung berücksichtigt. In der anschließenden Abstimmung sprachen sich die Mitglieder des Ortsrates bei einer Nein-Stimme für eine Annahme der Vorlage aus. Was die Stimmung im Ortsrat widerspiegelte, der sich mehrheitlich über den eingeschlagenen Weg freut. In diesem Jahr soll noch ein Architekt gefunden werden, der die Pläne umsetzt. Die Planungsphase wäre dann 2027 und 2028 der Baubeginn.